Beim WDR fing alles an

„Ich würde gerne Radio machen“, sagte ich 1984 am Telefon zu einem WDR-Redakteur. „Dann schicken Sie doch mal ein Demo-Tape“, war seine Antwort. Wenige Wochen später saß ich bei WDR 2 am Mikrofon und moderierte. Danach folgten elf Jahre Moderation beim WDR. Zu den Meilensteinen gehörte „London Calling“, die wöchentliche, britische Hitparade.
Gelegentlich moderierte ich auch für den Deutschlandfunk und die Deutsche Welle.
Nach meiner Zeit bei den Öffentlich-Rechtlichen ging es bei Radio NRW in Oberhausen weiter.
Das Leben findet heute statt

Bei Radio Herne habe ich meine Homebase gefunden. Hier arbeite ich als festangestellter Redakteur, moderiere die Morningshow und den Nachmittag, bin gelegentlich als Reporter unterwegs oder präsentiere die Nachrichten.
Manchmal werde ich gefragt, ob ich die „großen“ Sender nicht vermisse? Die Antwort ist ein klares Nein. Ich glaube sagen zu dürfen, dass ich bisher in meinem Radioleben eine tolle Zeit hatte. Außerdem blicke ich nicht zurück, sondern lebe in der Gegenwart. Das Leben ist hier und jetzt, nicht gestern oder morgen.