Radio Herne Weihnachtsabend 2016

Christine Schindler und Achim Preikschat beim Radio Herne-Weihnachtsabend | Foto: Radio Herne

Ich freue mich, dass wir von Radio Herne in diesem Jahr wieder zu einem Weihnachtsabend einladen. Christine Schindler und ich werden humorige und besinnliche Weihnachtsgeschichten vorlesen. Darunter natürlich auch wieder die Hörergeschichte, die unsere Hörer auf der Internetseite von Radio Herne selbst gestalten können. Zwischen den Geschichten gibt es beschwingte Weihnachtslieder am Klavier und natürlich Glühwein und Weihnachtsgebäck.
Der Radio Herne Weihnachtsabend findet am Dienstag, den 13. Dezember ab 19 Uhr in der Alten Druckerei in Herne in der Bebelstraße statt. Der Eintritt ist kostenlos. Karten gibt es in der Redaktion von Radio Herne am Berliner Platz.
Und wer die Hörergeschichte mitgestalten möchte – hier der Link: Radio Herne-Weihnachtsabend 2016

In-Ears mit Lightning-Anschluss

Lightning-Stecker | Foto: Achim Preikschat

Mit der Markteinführung des iPhone 7 hat sich Apple bekanntlich von der Klinkenbuchse verabschiedet. Über den Lightning-Anschluss wird das iPhone 7 nicht nur geladen, auch In-Ears sind hier anzuschließen. Eigentlich ein zukunftsweisender Schritt, denn diese 3,5-mm-Klinkenbuchsen neigen mit der Zeit doch zu einem Wackelkontakt. Und warum soll ein Smartphone zwei Buchsen haben, wenn es auch eine tut?
Die Kehrseite der Medaille ist, dass (noch) nicht alle In-Ears auch mit Lightning-Stecker erhältlich sind. Zudem sind die bereits verfügbaren Modelle auch deutlich teurer. Und wer sich einen Ohrhörer mit Lightning-Anschluss zulegt, kann diesen auch nur am iPhone 7 nutzen. Eine herstellerübergreifende Lösung sind In-Ears mit Bluetooth-Technologie. Diese Ohrstöpsel lassen sich mit Smartphones aller Hersteller nutzen. Es müssen ja nicht gleich die AirPods von Apple für knapp 180 Euro sein. Eine qualitativ hochwertige Alternative sind zum Beispiel die Move BT von Teufel. Mit rund 120 Euro sind sie nicht nur deutlich preiswerter. Sie fallen in der Öffentlichkeit auch wesentlich weniger auf. Als Apple die Air Pods vorstellte, zogen sich immerhin viele Posts voller Hohn und Spott durch das Netz.

Verliebt in Emil

Achim Preikschat und Radio Herne-Elch Emil | Foto: Achim Preikschat

Als wir Emil zum ersten Mal in der Redaktion von Radio Herne sahen, waren wir alle direkt verliebt in ihn. Der kleine Elch sieht aber auch zu putzig aus. Kaum hatten wir das erste Bild gepostet, kamen von unseren Hörern schon Anfragen, ob und wo man Emil kaufen kann. Nein, kaufen kann man Emil nicht. Aber die Grundschüler in Herne und Wanne-Eickel dürfen sich auf den Elch freuen. Von heute bis Freitag läuft nämlich wieder die Verkehrssicherheitsaktion von Radio Herne. Präsentiert von Reifen Stiebling wird unser Team jeden Morgen an einer anderen Grundschule sein und Emil an die Mädchen und Jungen verteilen. Der Elch sieht nicht nur putzig aus, er reflektiert auch. Dadurch werden die Kleinen auf dem Weg zur Schule besser gesehen. Unser Team wird übrigens von der Polizei begleitet, die wertvolle Tipps zum Verhalten im Straßenverkehr gibt. In „Radio Herne am Morgen“ werden mir meine Kollegen live berichten, wie die Aktion bei den Kindern ankommt.

macOS Sierra macht nicht alles besser

Bildschirmhintergrund macOS Sierra

Als ich 2011 den Umstieg von Windows auf OS X und damit vom PC auf den Mac wagte, war ich hellauf begeistert. Endlich ein System, das nicht künstlich aufgeblasen war und einfach funktionierte. Inzwischen stelle ich fest, dass Apple von Update zu Update sein OS nicht unbedingt anwenderfreundlicher gemacht hat. Aktuell fahre ich auf meinen Macs macOS Sierra und ärgere mich an jedem Rechner über andere Merkwürdigkeiten.

iMac und WIFI
Wecke ich meinen iMac Mid 2011 aus dem Stand Bye-Modus auf, verbindet er sich grundsätzlich nicht mit dem WLAN. Ich muss es explizit aus der Liste der verfügbaren WLANs auswählen und dann klappt es. Ganz schön nervig.

MacBook Pro und Systemzeit
Wecke ich mein MacBook Pro Mid 2012 aus dem Stand By-Modus auf, steht oben rechts die korrekte Uhrzeit. Habe ich mein Passwort eingegeben und bin angemeldet, wechselt die Uhrzeit auf den Zeitpunkt, an dem sich das MacBook Pro schlafen legte. Nach einigen Gedenksekunden wird dann schließlich wieder die korrekte Uhrzeit angezeigt.

Netzlaufwerke
Will ich mich mit einer Netzwerkfreigabe verbinden, muss ich in einem Fenster den Benutzernamen und das Passwort mit OK bestätigen, obwohl die Daten im Schlüsselbund hinterlegt sind. Falls man sich bei Apple etwas dabei gedacht haben sollte, finde ich es trotzdem relativ nervig.
Außerdem lassen sich verbundene Netzlaufwerke nicht immer trennen, weil der Finder angeblich noch darauf zugreift. Als Lösung wird einem vorgeschlagen, den Finder zu beenden und neu zu starten. Das hört sich meiner Meinung nach eher nach einem Workaround für einen Bug als nach einer sinnvollen Funktion an.

Herunterfahren und Neustart
Schon unter El Capitan war mir aufgefallen, dass das Herunterfahren und Neustarten des Systems ewig und drei Tage dauert. Unter macOS Sierra ist es nicht besser geworden. Es wäre ja mal schön zu wissen, worauf der Mac da wartet?

iCloud
Es mag ja in Apples Interesse liegen, seine Betriebssysteme mehr und mehr mit der iCloud zu verknüpfen. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass nicht jeder die iCloud nutzt. Ich meide sie zumindest und vertraue nur Speicherlösungen, die sich in meinen eigenen vier Wänden befinden. Bei der Nutzung meiner Rechner möchte ich selbst entscheiden können, wo und wie ich meine Daten speichere.

Kurzum habe ich das Gefühl, dass die Benutzer durch die Konzerne immer mehr bevormundet werden. Und dafür legt man auch noch eine Menge Geld für die Hardware auf den Tisch. Nicht das Apple in einigen Jahren auch noch bestimmt, zu welchen Tageszeiten man welche Programme und Dienste auf seinen Macs nutzen darf.

Datenschützer untersagt WhatsApp Datenweitergabe

WhatsApp Icon

Ach, da habe ich innerlich aufgeatmet: Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat WhatsApp die Weitergabe von Daten an Facebook untersagt. Bereits übermittelte Daten müssen umgehend gelöscht werden. Facebook muss dem jetzt in Deutschland nachkommen oder kann dagegen klagen.

Vor zwei Jahren hatte Facebook WhatsApp aufgekauft. Damals hieß es, beide Unternehmen blieben eigenständig. Einen Datenabgleich solle es nicht geben. Im August dieses Jahres hieß es plötzlich, WhatsApp wird Daten zu Werbezwecken an Facebook weiterreichen. Dabei handelt es sich um Namen, Telefonnummern und darum, wie of und umfangreich der Benutzer WhatsApp nutzt. Auf diese Weise solle man in seinem Facebook-Profil personalisierte Werbung und Vorschläge für die Freundesliste erhalten. Die Benutzer konnten innerhalb der App der Verwendung dieser Daten widersprechen. An Facebook weitergegeben werden sie aber dennoch. So gehe das nicht, meint Hamburgs Datenschützer Johannes Caspar. Facebook hätte die Benutzer vorab um Erlaubnis fragen müssen.

Ich bin ja mal gespannt, wie sich die Sache weiter entwickelt. Als im August die Weitergabe der Daten von WhatsApp an Facebook bekanntgegeben wurde, hatte sich die Entrüstung bei den Benutzern in Grenzen gehalten.