Teufel kann Standfuß bei Lautsprecher nicht tauschen

iTeufel Air Blue | Foto: Achim Preikschat
Wehe, wenn der Standfuß eine Macke hat.

Soundsysteme von Teufel gehören mit zum Besten, was man kaufen kann. Beim Support hinterlässt das Berliner Unternehmen aber einen eher denkwürdigen Eindruck.
An meiner iTeufel Air Blue waren mir zwei kleinere Macken vorne am Standfuß aufgefallen. Irgendwie muss mir da wohl mal ein kleines Missgeschick widerfahren sein. Da es sich natürlich nicht um einen Garantiefall handelt, fragte ich per Mail beim Support von Teufel nach den Kosten für den Austausch des Standfußes nach. Statt einer klaren Aussage wurde ich per Mail gebeten, meine Kundennummer, das Kaufdatum und die Rechnungsnummer mitzuteilen. Das verwirrte mich und ich rief beim Support an. Der Mitarbeiter wiederholte noch einmal das, was in der Mail stand. Als ich ihm erklärte, dass es sich offensichtlich nicht um einen Garantiefall handelt und ich den Standfuß auf eigene Kosten austauschen lassen möchte, war er sprachlos. Nach Rückfrage bei einem Kollegen erklärte mir der Teufel-Mitarbeiter, der Austausch des Standfußes sei bei der iTeufel Air Blue nicht vorgesehen. Falls sich der Lautsprecher noch innerhalb der Garantie befände würde man prüfen, ob man mir bei einem Neukauf einen Preisnachlass von 10 Prozent gewähren könne. Daraufhin war ich zunächst leicht sprachlos. Kann es wirklich sein, dass ein namhaftes deutsches Unternehmen nicht dazu in der Lage ist, den Standfuß eines Lautsprechers zu tauschen? Ich fragte bei der für Teufel zuständigen Abteilung für die Pressearbeit nach und erhielt eine gleichlautende Antwort.
Natürlich werde ich nicht 500 Euro abzüglich eines zehnprozentigen Preisnachlasses investieren, weil der Standfuß meines Lautsprecher zwei kleinere Macken hat. Dass Teufel so etwas nicht reparieren kann oder will, halte ich allerdings für die wesentlich größere Macke.

Lightning-Adapter für iPhone 7

Mit dem iPhone 7 hat sich Apple ja von der 3,5-mm-Klinkenbuchse verabschiedet. Externes Zubehör kann jetzt ausschließlich an der Lightningbuchse angeschlossen werden. Doch was macht man, wenn man zum Beispiel seine gewohnten In Ears mit Klinkenstecker weiter nutzen möchte. Kein Problem – von Apple gibt es einen Adapter.

Radio Herne Weihnachtsabend 2016

Christine Schindler und Achim Preikschat beim Radio Herne-Weihnachtsabend | Foto: Radio Herne

Ich freue mich, dass wir von Radio Herne in diesem Jahr wieder zu einem Weihnachtsabend einladen. Christine Schindler und ich werden humorige und besinnliche Weihnachtsgeschichten vorlesen. Darunter natürlich auch wieder die Hörergeschichte, die unsere Hörer auf der Internetseite von Radio Herne selbst gestalten können. Zwischen den Geschichten gibt es beschwingte Weihnachtslieder am Klavier und natürlich Glühwein und Weihnachtsgebäck.
Der Radio Herne Weihnachtsabend findet am Dienstag, den 13. Dezember ab 19 Uhr in der Alten Druckerei in Herne in der Bebelstraße statt. Der Eintritt ist kostenlos. Karten gibt es in der Redaktion von Radio Herne am Berliner Platz.
Und wer die Hörergeschichte mitgestalten möchte – hier der Link: Radio Herne-Weihnachtsabend 2016

In-Ears mit Lightning-Anschluss

Lightning-Stecker | Foto: Achim Preikschat

Mit der Markteinführung des iPhone 7 hat sich Apple bekanntlich von der Klinkenbuchse verabschiedet. Über den Lightning-Anschluss wird das iPhone 7 nicht nur geladen, auch In-Ears sind hier anzuschließen. Eigentlich ein zukunftsweisender Schritt, denn diese 3,5-mm-Klinkenbuchsen neigen mit der Zeit doch zu einem Wackelkontakt. Und warum soll ein Smartphone zwei Buchsen haben, wenn es auch eine tut?
Die Kehrseite der Medaille ist, dass (noch) nicht alle In-Ears auch mit Lightning-Stecker erhältlich sind. Zudem sind die bereits verfügbaren Modelle auch deutlich teurer. Und wer sich einen Ohrhörer mit Lightning-Anschluss zulegt, kann diesen auch nur am iPhone 7 nutzen. Eine herstellerübergreifende Lösung sind In-Ears mit Bluetooth-Technologie. Diese Ohrstöpsel lassen sich mit Smartphones aller Hersteller nutzen. Es müssen ja nicht gleich die AirPods von Apple für knapp 180 Euro sein. Eine qualitativ hochwertige Alternative sind zum Beispiel die Move BT von Teufel. Mit rund 120 Euro sind sie nicht nur deutlich preiswerter. Sie fallen in der Öffentlichkeit auch wesentlich weniger auf. Als Apple die Air Pods vorstellte, zogen sich immerhin viele Posts voller Hohn und Spott durch das Netz.