Radiomacher

Auf meinem Weg durch die Radiolandschaft gab es einige Stationen: WDR, DW, DLF, Radio NRW und Radio Herne.
Ich hatte Studiogäste aus Kultur und Politik am Mikrofon, moderierte während Wahlen, großen Sportturnieren und saß auch bei Ereignissen am Mikrofon, die die Welt noch heute bewegen.
Und ich habe miterlebt, wie sich die Technik und die Anmutung im Radio über die Jahrzehnte verändert haben. Auch wenn wir heute in allen Bereichen unserer Gesellschaft über Künstliche Intelligenz sprechen – der Großteil der Bevölkerung wünscht sich nach wie vor Menschen am Mikrofon.

Bei Radio Herne habe ich meine Homebase gefunden. Hier arbeite ich als festangestellter Redakteur, moderiere die Morningshow und den Nachmittag, bin gelegentlich als Reporter unterwegs oder präsentiere die Nachrichten.
Manchmal werde ich gefragt, ob ich die „großen“ Sender nicht vermisse? Die Antwort ist ein klares Nein. Ich glaube sagen zu dürfen, dass ich bisher in meinem Radioleben eine tolle Zeit hatte. Außerdem blicke ich nicht zurück, sondern lebe in der Gegenwart. Das Leben ist hier und jetzt, nicht gestern oder morgen.