Warum ist das iPad Pro krumm?

Banane
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Das neue iPad Pro lässt sich leicht verbiegen. Teilweise bekommen Kunden bereits verbogene Geräte geliefert. Apple bleibt entspannt und sieht keinen Mangel. Bei einem Einstiegspreis von 879 Euro eine ziemlich dreiste Haltung.

Was sich Apple leistet, ist schon krass. Im September 2017 wurde mit dem iPhone X ein Smartphone vorgestellt, das über 1.000 Euro kostet. Ein Jahr später folgte das ebenso teure iPhone Xs. Das iPhone X wurde sang- und klanglos nach nur einem Jahr aus dem Programm genommen. Da muss ich mich als Kunde doch fragen, ob ich durch den Kauf eines iPhone X mein Geld in den Sand gesetzt habe?

Aber es geht noch besser: Ende Oktober 2018 wurde das neue iPad Pro präsentiert. Ultraflach, ultraschnell und mit Face ID sowie USB-C-Anschluss. Kurz nach dem Verkaufsstart gab es erste Meldungen im Netz, wie leicht sich das neue iPad Pro verbiegen lässt. Kunden berichteten sogar, dass sie nagelneue Geräte mit leichten Verbiegungen geliefert bekommen hatten. Apple sieht darin keinen Mangel und offenbar auch keinen Grund für einen Umtausch. Diese Verbiegungen seien fertigungsbedingt und würden die Funktionalität nicht beeinflussen.

Erstaunlich, dass Kunden so eine Firmenphilosophie akzeptieren. Ist es dann demnächst auch in Ordnung, wenn der Neuwagen eine Beule im Kotflügel oder im Dach hat? Das beeinträchtigt die Funktionalität ja ebenfalls nicht.

Apple hat mindestens ein iPad Pro weniger verkauft. Nämlich an mich, weil ich mich einfach nicht veräppeln lasse.