3Gstore mahnt T-Mobile ab

Das iPhone beschäftigt immer häufiger die Juristen. Erst vor wenigen Wochen hatte T-Mobile dem Konkurrenten Vodafone per einstweiliger Verfügung untersagt, iPhones ohne Simlock zu vermitteln. Vor wenigen Tagen flatterte T-Mobile selbst eine Abmahnung ins Haus.T-Mobile wirbt mit der Aussage, das iPhone in Deutschland exklusiv zu vertreiben. Der Bochumer Onlinehändler 3Gstore.de sieht darin eine irreführende und nicht wahrheitsgemäße Aussage. Zudem sei dies Vorgehen von T-Mobile geschäftsschädigend. 3Gstore.de ist einer von zahlreichen Händlern in Deutschland, die freie iPhones aus dem europäischen Ausland in Deutschland verkaufen. T-Mobile wurde von 3Gstore.de bei einem Streitwert von 150.000 Euro dazu aufgefordert, bis zum 17. August um16 Uhr eine entsprechende Unterlassungserklärung zu unterschreiben.
Man darf gespannt sein, wie die Schlacht David gegen Goliath ausgehen wird.

T-Mobile erhöht Preise für das iPhone

Ab dem 15. August werden die Preise für das iPhone bei T-Mobile kräftig anziehen.

Betroffen von der Preiserhöhung sind die Einsteigertarife.T-Mobile hebt die Gerätepreise für das iPhone 3G und 3GS in den Tarifen Complete XS und Complete 60 ab Samstag, den 15. August kräftig an. Abhängig vom Modell und dem Speicherausbau verteuert sich das iPhone zwischen 100 und 120 Euro. Die höherwertigen Tarife sind von der Preiserhöhung nicht betroffen.
Laut T-Mobile habe es sich bei den noch aktuellen Preisen um eine Aktion gehandelt, die nicht speziell beworben wurde. Ohnehin hätten sich nur wenige Kunden für die Einsteigertarife entschieden und einen höherwertigen Tarif abgeschlossen.

iPhone-Flop zum Bundesligastart

Der Start des MobileTV-Dienstes von T-Mobile war alles andere als gelungen. Statt Fußballbundesliga gab es Fehlermeldungen auf dem iPhone.

Für nur 5 Euro im Monat sollen T-Mobile-Kunden auf ihrem iPhone die Spiele der Fußballbundesliga in bester Qualität empfangen können. Dafür bietet der rosa Riese bis zum 18. August die entsprechende Applikation für das iPhone kostenlos zum Download an. Soweit die Theorie und der geniale Plan. Doch auf vielen iPhones konnte das App zum Bundesligastart gar nicht gestartet werden oder beendete sich sofort wieder mit einer Fehlermeldung. Die technische Hotline von T-Mobile räumte gegenüber genervten Kunden zwar gewisse Schwierigkeiten ein,  funktionieren wollte der Bundesliga-Genuss anschließend aber noch immer nicht.
Vielleicht klappt es ja am 18. August. Dann kommt nämlich das kostenpflichtige MobileTV-App auf den Markt.

 

iPhone: T-Mobile geht gegen Vodafone vor

T-Mobile hat eine einstweilige Verfügung gegen Vodafone erwirkt. Darin wird Vodafone untersagt, seinen Kunden simlockfreie iPhones in Verbindung mit einem Vertrag aus dem eigenen Angebot zu vermitteln. Die Mitarbeiter in den Vodafone-Shops sollen bereits schriftlich in Kenntnis gesetzt worden sein.
Vodafone verkauft selbst zwar keine iPhones, hat interessierte Kunden aber bislang an Händler verwiesen, die vertrags- und simlockfreie Geräte aus dem europäischen Ausland anbieten. In diesem Zusammenhang hat Vodafone seine eigenen Telefon- und Datentarife beworben. T-Mobile sah durch dieses Vorgehen offenbar seine exklusiven Vertriebsrechte in Deutschland verletzt und hat mit einer einstweiligen Verfügung reagiert.

iPhone 3GS oft vergriffen

Viele Kunden von T-Mobile sind richtig sauer. Der Vertrag ist unterschrieben, doch das iPhone 3GS lässt auf sich warten. Zudem scheint es regionale Unterschiede zu geben.

Das iPhone 3GS ist nun seit fünf Wochen auf dem Markt, doch von einer zügigen Lieferung kann nicht immer die Rede sein. Viele Kunden von T-Mobile werden über Wochen vertröstet und fragen sich, ob bei dem rosa Riesen im Vertrieb etwas falsch läuft?
Bereits am ersten Verkaufswochenende war das iPhone 3GS in vielen Shops von T-Mobile vergriffen. Auch auf der Internetseite stand zu lesen, dass bestimmte Modelle kurzfristig nicht lieferbar seien. Das hemmt natürlich den Verkauf und damit auch den Umsatz. Zumal das neue iPhone den Kunden bereits vor der offiziellen Markteinführung schmackhaft gemacht wurde. Es dauerte auch nur wenige Tage und der Lieferengpass auf der T-Mobile-Internetseite wurde aufgehoben. Doch damit wurde nicht automatisch alles gut. Viele Kunden warten bereits seit vier Wochen auf ihr iPhone 3GS, werden immer wieder von den Mitarbeitern der Hotline vertröstet. Angeblich wird bereits in der Auftragsbestätigung darauf hingewiesen, dass man sich mindestens zwei Wochen gedulden müsse. Da ist der Unmut natürlich verständlich, wenn das lang ersehnte Paket auch nach vier Wochen noch nicht eingetroffen ist.
Es gibt aber auch Glückliche, die ihr neues iPhone 3GS bereits nach wenigen Tagen in den Händen halten. Auch die Situation in den Filialen von T-Mobile ist unterschiedlich. Inzwischen hat sich sogar ein echter iPhone-Tourismus entwickelt. Und tatsächlich kann es sich lohnen, mal in der Nachbarstadt nach der Verfügbarkeit nachzufragen und seinen Vertrag dort abzuschließen oder zu verlängern. Anbietern freier iPhones aus dem europäischen Ausland scheinen Lieferschwierigkeiten fremd zu sein. Zumindest lassen die Onlineshops keine Rückschlüsse auf eine mögliche Lieferverzögerung zu. Man sollte allerdings bedenken, dass für ein vertrags- und simlockfreies iPhone 3GS Preise um die 1000 Euro keine Seltenheit sind. Die wesentlich größeren Stückzahlen werden über T-Mobile als Exklusivanbieter in Deutschland abgewickelt. Und T-Mobile kann natürlich nur dann Geräte an die Kunden ausliefern, wenn Apple auch in nennenswerten Stückzahlen liefern kann. Somit müssten die Kunden eigentlich sauer auf Apple sein. T-Mobile sollte sich hier allerdings etwas flexibler zeigen. Was nutzen fünf iPhones als Ladenhüter in einer Stadt, wenn sie nebenan dringend gebraucht werden?

Tethering bei T-Mobile ab September?

Zurzeit kursieren Gerüchte, wonach T-Mobile ab dem 1. September die Tethering-Option für das iPhone anbieten will. Noch ist allerdings unklar, was der rosa Riese seinen Kunden für die Zusatzfunktion in Rechnung stellen will.
Seit der Freigabe des OS 3.0 verfügen das iPhone 3G und 3GS über die Tethering-Funktion. Damit kann das iPhone als Modem für den Zugang zum Internet genutzt werden. Diese Funktion ist allerdings optional und muss vom Netzbetreiber explizit freigeschaltet werden. T-Mobile als deutscher Exklusivanbieter für das iPhone hat bislang noch keine Aussage darüber getroffen, ab wann Tethering den Kunden angeboten werden soll. Auch über die durch die Option anfallenden Gebühren schweigt sich das Unternehmen beharrlich aus. Insider wollen aus T-Mobile-Kreisen nun allerdings erfahren haben, dass das Unternehmen die Tethering-Option für das iPhone ab dem 1. September anbieten will.
Simyo und Moblack sind hier schon ein Stückchen weiter. Sie bieten Kunden, die über ein freies iPhone verfügen, die Tethering-Option bereits an.

Vodafone vermittelt iPhones

Kunden, die bei der Vodafone-Hotline nach einem iPhone fragen, werden an Shops vermittelt, die mit dem Mobilfunkanbieter zusammenarbeiten. Den passenden Vertrag gibt es gleich dazu.
Die Wirtschaftswoche berichtet, dass T-Mobile das iPhone in Deutschland offenbar nicht ganz exklusiv vertreibt. So vermittelt die Hotline von Vodafone Interessenten an Mobilfunkshops, die im Design des Unternehmens auftreten, aber selbständig arbeiten. Diese Shops beziehen die iPhones aus Italien, wo Vodafone die exklusiven Vertriebsrechte besitzt. Der Mobilfunkkonzern profitiert in Deutschland von den abgeschlossenen Verträgen. Insider gehen davon aus, dass in Deutschland mehr als 100 000 iPhones ohne T-Mobile-Vertrag betrieben werden.
Vodafone sieht sich lediglich in einer Vermittlerrolle. Da man das iPhone in Deutschland nicht selbst vertreibe, verstoße man auch nicht gegen den Exklusivvertrag zwischen Apple und T-Mobile. Während der rosa Riese ein wenig vor Wut schäumen dürfte, wird sich Apple wegen der höheren Absatzraten durchaus die Hände reiben.
Vor allem die Nachfrage nach dem neuen iPhone 3GS ist ungebrochen groß. Aufgrund von Lieferengpässen werden T-Mobile-Kunden immer wieder vertröstet. Tatsächlich ist die Vertriebspolitik von Apple schwer nachvollziehbar. Ein frei erhältliches iPhone könnte den Absatz von Geräten erhöhen und für zufriedene Kunden sorgen. Ganz aus der Luft gegriffen ist dieser Ansatz nicht. Nachdem die französische Wettbewerbsbehörde den Exklusivvertrag zwischen Orange und Apple gekippt hat, ging der Absatz von iPhones deutlich in die Höhe.

iPhone auch im nächsten Jahr nur bei T-Mobile

Das iPhone wird auch im nächsten Jahr in Deutschland exclusiv von T-Mobile vertrieben. Die Telekom-Tochter dementierte anderslautende Meldungen.Das Manager Magazin hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass der Exclusivvertrag zwischen Apple und T-Mobile im November dieses Jahres ausläuft. Kurz darauf waren in den Medien Spekulationen über neue Vertriebsmodelle für das iPhone in Deutschland aufgekeimt. So hieß es beispielsweise, dass das iPhone im nächsten Jahr in Deutschland auch bei anderen Providern erhältlich sein könnte. Allen voran wurde O2 genannt, die in Großbritannien bereits einen neuen Vertrag mit Apple aushandeln.
Nun wird ein Sprecher von T-Mobile in den Medien zitiert. Demnach habe die Telekom-Tochter mit Apple langfristige Verträge. Auch im nächsten Jahr werde das iPhone in Deutschland nur bei T-Mobile zu haben sein. Chancen für andere Mitbewerber sah der T-Mobile-Sprecher nicht.

Wettbewerb um das iPhone

Ende des Jahres läuft der Exklusivvertrag zwischen T-Mobile und Apple aus. Dann könnte das iPhone auch bei anderen Mobilfunkanbietern in Deutschland erhältlich sein. Seit der Markteinführung im November 2007 wird das iPhone in Deutschland exklusiv von T-Mobile vertrieben. Allen voran Vodafone war seinerzeit mit dieser Vertriebspraxis nicht einverstanden und hatte eine einstweilige Verfügung erwirkt. Diese hatte dazu geführt, dass T-Mobile für knapp zwei Wochen das iPhone auch vertragsfrei und ohne Simlock anbieten musste. Anfang Dezember 2007 wurde diese einstweilige Verfügung aber wieder aufgehoben und T-Mobile durfte das iPhone weiterhin exklusiv vertreiben. Ende dieses Jahres läuft dieser Vertrag zwischen Apple und T-Mobile aus. Andere Mobilfunkbetreiber haben nun die Chance, mit Apple über eine Vermarktung in Deutschland zu verhandeln. O2 steckt momentan in solchen Gesprächen für den britischen Markt. Da würde es sich anbieten, den Vertrieb des iPhones in Deutschland in diese Verhandlungen mit einzubeziehen. Denkbar wäre auch, dass ab 2010 gleich mehrere Anbieter das iPhone hierzulande anbieten. Insider gehen davon aus, dass sich die Preise für das Smartphone dann nach unten bewegen würden.
T-Mobile selbst wollte sich zu solchen Spekulationen für das nächste Jahr nicht äußern.

Lieferengpass bei iPhone 3GS

Das iPhone 3GS mit 32 GB Speicher ist bei T-Mobile bereits vergriffen. Apple meldet, dass innerhalb von nur drei Tagen 1 Million neue Geräte verkauft wurden.Die Verkaufszahlen für das neue iPhone 3GS scheinen alle Erwartungen zu übertreffen. Bereits am ersten Verkaufstag sollen bei T-Mobile 18 000 Geräte über die Ladentische gegangen sein, 10 000 iPhones waren bereits vorbestellt. Zurzeit ist die Version mit 32 GB Speicher im Onlineshop vergriffen.
Apple selbst meldet, dass in den ersten drei Tagen mehr als eine Million Geräte verkauft wurden. Die neue Firmware 3.0 soll nach Angaben von Apple bislang 6 Millionen Mal heruntergeladen worden sein.