Polizei NRW startet Aktionswoche

Foto: Achim Preikschat
Foto: Achim Preikschat

Bekanntlich sind im Leben nicht nur gute Menschen unterwegs. Es gibt genügend Zeitgenossen, die es auf unser Hab und Gut abgesehen haben. So kommen Einbrecher nicht in der Dunkelheit, sondern am hellichten Tage. Wenn wir auf der Arbeit sind und niemand zu Hause ist, machen sie sich ans Werk. Zuvor haben sie natürlich genau ausgekundschaftet, wann und wo sie am besten zuschlagen können. Im Jahr 2011 hat es allein in Nordrhein-Westfalen 50.368 registrierte Wohnungseinbrüche gegeben. Dass die Tendenz steigend ist, sieht man am Polizeibezirk Bochum/Herne, wo im Jahr 2012 die Zahl der Einbrüche von 1.800 auf 2.800 angestiegen ist. Dem will die Polizei – im wahrsten Sinne des Wortes – nun einen Riegel vorschieben. Am Montag, den 18. November startet in ganz NRW die Aktionswoche „Riegel vor!“. Mit zahlreichen Aktionen in verschiedenen Städten informiert die Polizei darüber, wie man sein Haus und seine Wohnung vor Einbrechern schützen kann.
Mehr zu der Aktionswoche gibt es auch am Montagmorgen ab 6 Uhr bei mir in „Radio Herne am Morgen“.

US-Polizei bestätigt Suche nach Gerät von Apple

Die Polizei in San Francisco hat nun bestätigt, Apple bei der Suche nach einem verlorengegangenen Apple-Gerät unterstützt zu haben. Ob es sich dabei um einen Prototypen des kommenden iPhone 5 handelt, teilte die Polizei nicht mit.

Nach einem Bericht des Onlinemagazins cnet soll sich der Vorfall bereits Ende Juli ereignet haben. Demnach habe ein Mitarbeiter von Apple das Gerät in einer Bar in San Francisco liegen gelassen. Dabei soll es sich um den Prototypen eines iPhone gehandelt haben. Die Spur des vermissten Gerätes führte den Sicherheitsdienst von Apple zu der Wohnung eines Mannes. Der gab zwar zu, in der Bar gewesen zu sein, aber nichts über den Verbleib des Gerätes zu wissen. Einer Wohnungsdurchsuchung durch die Polizei stimmte der Mann zu. Auch sollen ihm die Apple-Mitarbeiter Geld für die Herausgabe des iPhone angeboten haben. Der Mann blieb allerdings bei seiner Aussage, nichts mit dem verschwundenen iPhone zu tun zu haben.
Das Onlinemagazin cnet geht davon aus, dass das iPhone zwischenzeitlich über das Internet verkauft wurde.

Polizei sucht Verkehrssünder auch bei Facebook

Über soziale Netzwerke wie Facebook kann man nicht nur Freunde finden. Die Polizei in Hamburg und Nordrhein-Westfalen nutzt Facebook und Co. auch zum Aufstöbern von Verkehrssündern.

Wer mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wurde und seine Identität auf dem Blitzerfoto in Frage stellt, kann häufig doch überführt werden. Nach einem Bericht der Hamburger Morgenpost recherchieren Polizeibeamte in Hamburg und Nordrhein-Westfalen in solchen Fällen die Identität des Rasers bei Facebook und in anderen sozialen Netzwerken. Dort finden die Ordnungshüter immer häufiger ein passendes scharfes Foto zum Namen. Probleme mit dem Datenschutz gibt es dabei nicht, denn die Fotos in Facebook und anderen sozialen Netzwerken sind öffentlich zugänglich.
Der Polizei erspart dieses Vorgehen Zeit, Wege und Arbeit. Bestreitet ein geblitzter Fahrer seine Identität auf dem Foto hinter dem Steuer, muss die Polizei dieses in der Regel mit einem Hausbesuch klären. Oder ein Passfoto aus dem Register des Einwohnermeldeamts zu Hilfe nehmen. Dank der zahlreichen Benutzerprofile in sozialen Netzwerken mit hinterlegtem Foto ist dieser Aufwand oftmals gar nicht mehr nötig. So wird in der Hamburger Morgenpost ein Sprecher des Deutschen Anwaltvereins mit den Worten zitiert: „Wer Bilder mit Namen in sozialen Netzwerken hinterlegt, ist datenschutzrechtlich ausgeliefert.“

 

Notruf per Handy ab 1. Juli nur noch mit SIM-Karte

Die Notrufnummer 112 ist mit dem Handy ab dem 1. Juli nur noch mit freigeschalteter SIM-Karte erreichbar. Nur so können böswillige Anrufer zur Verantwortung gezogen werden.Mit einem Handy ohne SIM-Karte kann man bekanntlich nicht telefonieren. Bis auf eine Ausnahme: Die Notrufnummer 112 ist mit dem Handy auch ohne oder mit einer gesperrten SIM-Karte erreichbar. Eine sinnvolle Regelung, denn so kann im Notfall Hilfe gerufen werden. Doch viele Handybesitzer machen sich einen Scherz daraus, mit einem Handy ohne Karte die Notrufnummer anzurufen. Sogar böswillige Alarmierungen werden auf diese Weise ausgelöst. Die Leitstellen der Feuerwehren beklagen zum Teil mehrere Hundert solcher Anrufe pro Tag und Stadt. Scherzanrufe mit dem Handy belegen dringend benötigte Leitungen für tatsächliche Notrufe. Zudem gehen der Feuerwehr durch böswillige Alarmierungen Personal und Gerät für echte Notfälle verloren. Wer Feuerwehr oder Polizei böswillig alarmiert, muss mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe rechnen. Außerdem werden ihm die entstandenen Kosten für den Einsatz in Rechnung gestellt. Tatsächlich können die Leitstellen von Polizei und Feuerwehr die Rufnummer des Anrufers sehen, selbst wenn diese unterdrückt wird. Bei einem Handy ohne gültige SIM-Karte ist das technisch nicht möglich. Um solche böswilligen Anrufe einzudämmen, kann der Notruf ab dem 1. Juli mit dem Handy nur noch mit eingelegter und gültiger SIM-Karte angewählt werden.
Nicht zuletzt die Rettungskräfte bedauern, dass durch das Fehlverhalten einiger Zeitgenossen die Möglichkeit verloren geht, auch mit einem Handy ohne SIM-Karte den Notruf zu betätigen.