High Sierra öffnet falsche DMG-Datei

MacBook Pro | Foto: pixabay.com
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Installiert man unter High Sierra eine App aus einer DMG-Datei, verläuft zunächst alles normal. Öffnet man danach eine zweite DMG-Datei, wird der Ordnername der ersten angezeigt. In dem Ordner befinden sich zwar die Dateien der zweiten DMG, doch können diese Dateien nicht benutzt oder installiert werden. Abhilfe schafft nur ein Neustart des Macs. Das ist zwar ein Workaround, bei mehreren zu installierenden Apps aber ziemlich nervig.

OS X Dock zurücksetzen

Über das Dock von OS X lassen sich Programme schnell und einfach mit nur einem Mausklick starten. Kürzlich hatte ich den Wunsch, das Dock wieder auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Einen entsprechenden Befehl sucht man in den Einstellungen allerdings vergebens. Dennoch gibt es eine Möglichkeit, den Dock-Bereich wieder auf den Zustand einer Neuinstallation zurückzusetzen. Hierzu öffnet man das Terminal und gibt die folgenden Befehle ein:

defaults delete com.apple.dock

killall Dock

Danach schließt und öffnet sich das Dock mit den Icons in Werkseinstellungen. Sollte ein Icon mit einem Fragezeichen versehen sein, ist das entsprechende Programm nicht oder unvollständig installiert. Normalerweise sollte das allerdings nicht der Fall sein, denn in der Regel belässt man ja die Standardprogramme auf seinem Mac.

OS X Yosemite Dock

OS X Mavericks schränkt die Datensynchronisation ein

Apple OS X Mavericks Logo
Foto: Apple

Apples kommendes Betriebssystem OS X Mavericks wird Neuerungen mitbringen, die man nicht unbedingt symphatisch finden muss. So berichten Entwickler, dass man unter Mavericks keine Kontakte und Termine mehr mit einem iPhone, iPad oder iPod touch über Kabel synchronisieren kann. Ist eines der Geräte über Kabel angeschlossen, fehlt in iTunes die entsprechende Option zum Synchronisieren dieser Daten. Ein Abgleich von Kontakten und Terminen ist nur noch über Apples iCloud möglich.
OS X Mavericks ist die Nachfolger von OS X Mountain Lion und wird derzeit von den Entwicklern getestet. Mit der Veröffentlichung von Mavericks rechnen Beobachter Ende Oktober 2013. Apple selbst nennt bislang keinen konkreten Termin für das Release.

Time Machine zu langsam

Time Machine unter OS X ist eine feine Sache, denn es sichert den Mac kontinuierlich auf eine externe Festplatte, die Time Capsule oder ein NAS. Kommt es zu einem Datenverlust oder muss man den Mac neu aufsetzen, kann man schnell und unkompliziert auf ein Backup seiner Daten zurückgreifen.

Das erste Time Machine-Backup nimmt für gewöhnlich relativ viel Zeit in Anspruch, weil alle Daten des Macs gesichert werden müssen. Dafür gehen die nachfolgenden Backups recht zügig, denn Time Machine sichert nur noch die geänderten Daten. Wenn Time Machine aber für die erste Sicherung Stunden oder gar Tage veranschlagt, kann etwas nicht stimmen. Dieses Problem tauchte mit OS X Lion 10.7.5 auf und macht Mac-Usern auch unter dem aktuellen Mountain Lion zu schaffen. Schuld daran ist nicht Time Machine oder eine zu langsame Festplatte, sondern der Indizierungsdienst Spotlight. Dieser durchforstet permanent im Hintergrund die angeschlossenen Datenträger und indiziert die Dateien für eine schnellere Suche. Leider macht sich dieser Dienst bei einem Backup mit Time Machine negativ bemerkbar, denn es verlangsamt den Prozess erheblich. Apple ist es bislang offenbar nicht gelungen, das Problem zufriedenstellend in den Griff zu bekommen. Wer die Suche unter Spotlight nicht oder selten nutzt, kann den Dienst einfach deaktivieren und bei Bedarf natürlich auch wieder aktivieren. Dazu öffnet man ein Terminal-Fenster und gibt den folgenden Befehl ein:

Spotlight deaktivieren: sudo mdutil -a -i off

Spotlight aktivieren: sudo mdutil -a -i on

Ist Spotlight deaktiviert, laufen die Time Machine-Backups wieder in der gewohnten Geschwindigkeit. Bleibt zu hoffen, dass Apple das Problem alsbald in den Griff bekommt und man auf diesen Workaround verzichten kann.

OS X Mountain Lion für heute angekündigt

Im Laufe des heutigen Tages will Apple das neue Betriebssystem Mountain Lion veröffentlichen. Das hat Apple-Chef Tim Cooke am Rande der Präsentation der neuen Quartalszahlen bekannt gegeben.Damit liegt Apple im Plan, denn auf der WWDC war die Veröffentlichung von Mountain Lion für Ende Juli angekündigt worden. In den letzten Tagen war viel über das genaue Datum spekuliert worden. Apple hatte für die Nacht von gestern auf heute Überstunden für die Mitarbeiter in den Stores angesetzt und neues Personal eingestellt. Aus Erfahrungen der Vergangenheit ein sicheres Indiz dafür, dass ein neues Produkt kurz vor der Veröffentlichung steht.
OS X Mountain Lion wird über den App Store vertrieben und kostet 15,99 Euro. Wer in den vergangenen Tagen oder Wochen einen neuen Mac gekauft hat, erhält das Update kostenlos.
Mountain Lion bietet gegenüber seinem Vorgänger zahlreiche neue Features. Dazu gehört die Mitteilungszentrale, die wie bei iOS 5 an neue Nachrichten oder andere Hinweise erinnert. Auch iMessage hält Einzug auf den Mac. Zudem wird Mountain Lion noch enger mit den sozialen Netzwerken verknüpft. In vielen Apps gibt es einen Teilen-Button, über den Inhalte direkt auf Facebook oder Twitter geteilt werden können. Weitere neue Features sind eine Diktierfunktion und Power Nap, das bestimmte Aufgaben auch im Ruhezustand erledigt. Für Power Nap ist allerdings ein Mac Notebook mit Flash-Speicher erforderlich.

Beta des Mac-Client für David.fx12 kommt bald

In Sachen David.fx12-Client für OS X tut sich etwas bei Tobit. Am 21. Mai soll die Betaversion zum Download freigegeben werden. Höchste Zeit, denn die Mac-Benutzer warten schon seit Monaten auf einen nativen Client.Als Tobit am 23. November 2011 David.fx12 veröffentlichte, hatten Mac-User mit einem nativen Client für OS X gerechnet. Umso größer war die Enttäuschung, weil der angekündigte Client lediglich ein Web-Frontend darstellt. Dieses Frontend bietet die Funktionen, die auch in einem normalen Browser über den Webaccess auf den David-Server zur Verfügung stehen. Viele Benutzer machten ihrem Unmut in Foren Luft, auch die Bewertungen in Apples App Store sind nicht gerade positiv. Monatelang herrschte seitens Tobit Ruhe in puncto Client für den Mac, doch in Ahaus scheint das Thema nicht in Vergessenheit geraten zu sein. Wie auf der Internetseite von Tobit zu lesen ist, soll am 21. Mai eine Client-Betaversion für David.fx12 speziell für OS X zum Download zur Verfügung stehen. Zunächst darf man mal gespannt sein, ob die Mac-Version auch nur ansatzweise mit dem Komfort der Windows-Variante vergleichbar ist. Denn der Windows-Client für David.fx12 ist ein mächtiges Werkzeug und ermöglicht erst den sinnvollen Einsatz des Unified Messaging Systems. Sicherlich wird Tobit während der Betaphase Meinungen und Anregungen der Benutzer sammeln und dann entscheiden, ob diese in die finale Version einfließen. Möge diese finale Version nicht monatelang oder länger auf sich warten lassen. Und zu guter Letzt bleibt die Hoffnung, dass Tobit seine Hausaufgaben für den Mac-Client diesmal richtig macht. Schließlich war die vollmundige Ankündigung eines Mac-Client für viele Benutzer der einzige Grund für ein Update auf David.fx12. Und bis jetzt schauen diese Kunden enttäuscht in die Röhre.

Tobit David.fx12 löst Unmut aus