FRITZ!Boxen – Licht und Schatten

AVM FRITZ!Box 7590 | Foto: Achim Preikschat
Das Flaggschiff von AVM: Die FRITZ!Box 7590

Die FRITZ!Boxen von AVM belegen bei allen Tests immer wieder die vorderen Plätze. Auch viele Telekommunikationsanbieter liefern die Router der Berliner als Standardhardware an ihre Kunden aus. Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Als langjähriger Nutzer von FRITZ!Boxen habe ich einige Punkte gefunden, die sich mit einem Firmware-Update leicht verbessern ließen. „FRITZ!Boxen – Licht und Schatten“ weiterlesen

Firmware-Upgrade für FRITZ!-Boxen

AVM bietet für die FRITZ!-Boxen 7390, 7270 und 7240 ein Firmware-Upgrade an. Die neue Version bringt zahlreiche neue Funktionen.In der neuen Firmware wurde zum Beispiel die Kindersicherung mit neuen Funktionen ausgestattet. So können jetzt auch gezielt Ports gesperrt oder Whitelists für Internetseiten angelegt werden.
Interessant dürfte auch die neue NAS-Funktionalität sein. Ordner von über den USB-Port angeschlossenen Speichermedien können unterschiedliche Kennwörter haben. So können Benutzer im Heimnetz auf ein Kennwort verzichten, für den Zugriff aus dem Internet allerdings eines festlegen.
Ferner können die FRITZ!-Boxen 7240, 7270 und 7390 auch als DECT-Repeater für schnurlose Telefone genutzt werden. Die Gespräche werden dabei verschlüsselt übertragen, Zusatzfunktionen wie HD-Telefonie, Webradio, E-Mail oder Podcast stehen aber weiterhin zur Verfügung.
Erwähnenswert ist auch, dass mit dem Firmware-Upgrade das kommende Internetprotokoll IPv6 vollständig unterstützt wird. Durch Dual Stack Lite wird gewährleistet, dass auch Gegenstellen mit IPv4 weiterhin erreichbar bleiben.
Für die Modelle 7270 und 7240 steht der Download bereits zur Verfügung, Besitzer des Modells 7390 müssen sich noch etwas gedulden.

AVM stellt FRITZ!Box 3370 vor

Die FRITZ!Box WLAN 3370 von AVM ist ein echtes Multitalent. Bereits auf der CeBIT konnten die Besucher einen ersten Blick auf die 3370 erhaschen. Die Box sieht nicht nur formschön aus, sondern hat auch technisch einiges zu bieten. Interessierte müssen sich allerdings in Geduld fassen, denn noch ist die FRITZ!Box WLAN 3370 nicht im Handel erhältlich.

avm_fritzbox_wlan_3370Die 3370 von AVM kann dank integriertem Modem sowohl an VDSL- als auch an ADSL-Anschlüssen betrieben werden. Auf der LAN-Seite stehen vier Gigabit-Anschlüsse zur Verfügung. Für die drahtlose Kommunikation nutzt die 3370 die WLAN N-Technologie mit Übertragungsraten von bis zu 450 Mbit/s. Durch eine gezielte Steuerung der Datenströme erzielt die Box laut AVM auch eine höhere Reichweite als mit dem bisherigen WLAN N-Standard. Somit wird WLAN auch für die Übertragung von HD-Videos oder HD-TV interessant. An die zwei USB-Anschlüsse der FRITZ!Box WLAN 3370 können Drucker oder externe Speichermedien wie USB-Sticks oder USB-Festplatten angeschlossen werden. Durch die integrierte NAS-Funktionalität kann die Box somit als Mediaserver im gesamten Netzwerk dienen. Und sollte eine Einwahl zum Provider über VDSL oder ADSL einmal nicht möglich sein, kann ein UMTS-USB-Stick angesteckt und somit eine Internetverbindung über Mobilfunk hergestellt werden.
Auch für den zukünftigen Netzwerkstandard IPv6 ist die FRITZ!Box 3370 bereits gerüstet. Sowohl WAN- als auch LAN-seitig wird der neue Standard unterstützt.
Ab dem dritten Quartal 2010 soll die AVM FRITZ!Box 3370 im Handel erhältlich sein, Preise nannte AVM bislang noch nicht.

AVM zeigt neue FRITZ!Boxen auf der CeBIT

AVM stellt auf der diesjährigen CeBIT neue FRITZ!Box-Modelle vor – darunter auch eine Version für den Kabelanschluss. Auch das iPhone bekommt eine eigene App spendiert.

AVM_FRITZBox_3370_und_6360Die FRITZ!Box WLAN 3370 setzt auf den neuen WLAN N-Standard und bietet damit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 450 Mbit/s an. Für die Anbindung an den Provider bringt die Box ein integriertes VDSL- und ADSL-Modem für Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s mit. Computer und andere Netzwerkgeräte können über die vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse an die FRITZ!Box WLAN 3370 angeschlossen werden. Zwei USB 2.0-Anschlüsse gehören ebenfalls zur Ausstattung.

Mit der FRITZ!Box Fon WLAN 6360 stellt AVM erstmals eine Box mit integriertem Kabelmodem für den Kabelanschluss vor. Die Box unterstützt dabei Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s und verfügt über eine integrierte VoIP-Telefonanlage für analoge und ISDN-Telefone. Zudem ist eine DECT-Basisstation implementiert, an der bis zu sechs Schnurlostelefone angemeldet werden können. Auch die FRITZ!Box Fon WLAN 6360 verfügt über vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse.

Für Besitzer von Smartphones mit Android-Betriebssystem sowie das iPhone wird AVM eine eigene App vorstellen. Damit kann das Smartphone oder iPhone mit der FRITZ!Box verbunden und als Telefon für Festnetzgespräche genutzt werden. Ebenso stehen weitere Funktionen wie Telefonbuch, Anrufbeantworter oder Anrufliste zur Verfügung.

Die CeBIT in Hannover läuft vom 02. bis zum 06. März 2010.