Deutsche Telekom startet Online-Bildagentur

Polylooks soll faire Preisstrukturen, klare Lizenzbedingungen und hohe Bildqualität bieten.

Die Online-Bildagentur Polylooks wendet sich an Profi- und Hobbyfotografen. Auf der Plattform kann digitales Bildmaterial zum Kauf angeboten werden. Als Abnehmer kommen Verlage, PR-Agenturen, Unternehmen und Privatpersonen in Betracht. Fotografen, die ihr Bildmaterial exklusiv auf Polylooks anbieten, erhalten beim Verkauf ihrer Fotos eine Vergütung von 50 Prozent des Netto-Verkaufspreises, bei nicht-exklusivem Material sind es 35 Prozent. Mit einem Prüfprozess will Polylooks sicherstellen, dass es sich bei dem Bildmaterial um rechtlich und qualitativ einwandfreie Fotos handelt. Je nach Auflösung zahlen Interessenten für ein Foto zwischen einem und 15 Euro. Zudem bietet Polylooks umfangreiche Recherchefunktionen in einer angebundenen Datenbank an.
Die Deutsche Telekom folgt mit Polylooks einem Trend. Immer mehr Online-Bildagenturen bieten Fotos teilweise zu Schleuderpreisen an, die sich dann in Print- oder Onlinemedien wiederfinden. Sehr zum Leidwesen von Berufsfotografen, die mit ihrer Arbeit ihr täglich Brot verdienen müssen.

 

Weitere Informationen: www.polylooks.de

Google is watching You

Wie ahnungslose Surfer im Internet durch manipulierte Webseiten ausspioniert werden und wie man sich schützen kann.

Ohne Suchmaschinen wäre das Internet überhaupt nicht mehr sinnvoll nutzbar. Oder wüssten Sie auf Anhieb, wo Sie zum Beispiel Tipps zur Entfernung von Flecken aus dem Autositz finden? Ganz zu schweigen vom Preisvergleich für das neue Handy oder den LCD-Fernseher. Suchmaschinen sind hier eine wertvolle Hilfe und orientieren sich am Surfverhalten der Internetnutzer. Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, woher die Suchmaschinen diese Informationen für ihre Algorithmen eigentlich beziehen? Eine Methode sind so genannte Web-Bugs. Das sind kleine auf Internetseiten platzierte Bilddateien von 1 x 1 Pixel Größe, die Informationen über den Internutzer an einen Server zur Auswertung senden. Diese Informatioen beinhalten die IP-Adresse des Nutzers, die URL der besuchten Webseite, den Zeitpunkt des Aufrufs, den Browsertyp und Informationen über bereits gesetzte Cookies. Spitzenreiter bei der Nutzung solcher Hilfsmittel ist Google. Forscher der School of Information der University of California in Berkeley haben jetzt die Ergebnisse einer „Studie zur Privatsphäre“ vorgelegt. Demnach hat Google auf 92 der 100 meistbesuchten Webseiten die kleinen Bilddateien platziert.

Internetnutzer können diese Web-Bugs zwar nicht entfernen, sich allerdings in ihrem Browser anzeigen lassen, wenn solche Trackinginformationen erhoben werden. Möglich macht dies zum Beispiel Ghostery, das als kostenloses Plugin für den Browser Firefox verfügbar ist. Gelangt man auf eine durch einen Web-Bug präparierte Seite, wird ein Hinweis über die verwendete Trackingmethode eingeblendet.

 

 

Weitere Informationen: http://knowprivacy.org

Arcor hat die Zwangstrennung offenbar abgeschafft

Arcor scheint die 24-Stunden-Zwangstrennung bei DSL-Anschlüssen abgeschafft zu haben.

Schon seit Monaten fragen sich Arcor-Kunden, ob ihre DSL-Verbindung überhaupt noch nach 24 Stunden automatisch seitens des Providers getrennt wird. Offenbar hat Arcor diese Zwangstrennung stillschweigend abgeschafft. Tatsächlich ist in den Logfiles diverser Hard- und Softwarerouter zu beobachten, dass die DSL-Verbindung mitunter seit Wochen mit ein und derselben IP-Adresse besteht. Von einer statischen IP-Adresse kann allerdings keine Rede sein. Bei einer Neueinwahl wird dem Kunden nach wie vor eine neue IP-Adresse zugeteilt.

iPhone 4G bereits in der nächsten Woche?

Es verdichten sich die Gerüchte wonach Apple den iPhone 3G-Nachfolger in der nächsten Woche vorstellen will.

Bereits Anfang des Jahres wurde kräftig über den Nachfolger des iPhone 3G spekuliert. Schon in der Betaversion der für den Sommer geplanten Firmware 3.0 entdeckten Entwickler Funktionen, die auch ein neues Telefonmodell unterstützen. Nach Informationen des Onlinemagazins iPhone-Ticker soll der Media Markt bereits ein iPhone 4G mit 16GB und 32GB in seinem Warenwirtschaftssystem listen. Mit Spannung wird nun auf die Entwicklerkonferenz WWDC am 8. Juni in San Francisco geblickt. Immerhin hatte Apple-Vize Phil Schiller Anfang des Jahres den Juni als den traditionellen Monat für die Präsentation neuer iPhones bezeichnet.

Download-Markt legt zu

Der Finanz- und Wirtschaftskrise zum Trotz konnte der Download-Markt erneut zulegen und beschert den Anbietern klingelnde Kassen.

Verglichen mit dem ersten Quartal des Vorjahres ist der Download-Markt im ersten Quartal 2009 um 16 Prozent gewachsen. Dieses Ergebnis teilte der Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) heute in Berlin mit. Wurden im vergangenen Jahr insgesamt 210 Millionen Euro mit dem Download von Musik, Videos, Spielen oder Software umgesetzt, sind es im ersten Vierteljahr dieses Jahres bereits 59 Millionen Euro. Mit 65 Prozent haben die Männer bei den Downloads gegenüber den Frauen ganz klar die Nase vorn. Nach Angaben von BITKOM ist der Download aus dem Internet auch keine Frage des Alters mehr. So seien 34 Prozent der Nutzer über 40 Jahre alt.

 

Windows 7 ab dem 22. Oktober im Handel

Der Nachfolger von Vista soll Händlern und PC-Herstellern ab Mitte Juli zur Verfügung stehen, Privatanwender müssen sich noch bis zum 22. Oktober gedulden.

Diese Informationen gab Brandon LeBlanc von Microsoft gestern im Windows 7 Team Blog bekannt. Demnach will Microsoft bis Mitte Juli das so genannte Release To Manufacturing (RTM) fertiggestellt haben und Händlern und PC-Herstellern für den Umstieg auf Windows 7 zur Verfügung stellen. Am 22. Oktober soll das neue Windows schließlich in den Regalen stehen und damit auch für Privatanwender erhältlich sein.
Obwohl die genauen Preise für Windows 7 noch nicht feststehen, nehmen einige Händler bereits jetzt Vorbestellungen entgegen. Nach ersten Schätzungen soll Windows 7 Home Premium netto zwischen 79 und 99 Euro kosten, in der Version Professional zwischen 99 und 129 Euro und in der Variante Ultimate zwischen 139 und 169 Euro.
Gleichzeitig werden bereits jetzt bei einigen Händlern die Preise für Windows XP und Vista drastisch gesenkt.

Warten auf Windows 7

Ursprünglich sollte der Nachfolger von Vista Anfang 2010 auf den Markt kommen. Doch die Gerüchteküche um Windows 7 brodelt und viele sehen das neue Betriebssystem von Microsoft bereits im Sommer in den Regalen stehen.

Als Microsoft im November 2006 Windows Vista erstmalig für Unternehmen zur Verfügung stellte, mussten sich Privatanwender noch bis Januar 2007 gedulden. Vista sollte nach Microsofts Wünschen relativ schnell XP ersetzen und sich auf dem Markt etablieren. Doch die Administratoren in den Unternehmen waren skeptisch, bescheinigten Vista sogar, für Unternehmenszwecke ungeeignet zu sein. Bei den Privatanwendern löste Vista Anfang 2007 ein ähnliches Feedback aus. Zu hohe Anforderungen an die Hardware, zu langsam, zu kompliziert, zu nervig. Unternehmen setzten weiterhin auf Windows XP und auch Privatanwender wollten von dem Microsoft-Neuling Vista nicht so wirklich etwas wissen. Wohl oder übel musste Microsoft den PC-Anbietern weiterhin Lizenzen für XP zur Verfügung stellen und selbst der Support für XP ging über den von Vista hinaus. Verständlich, dass die Redmonder das Kapitel Vista so schnell wie möglich vergessen wollten und sich emsig an die Entwicklung des Nachfolgers machten. Die Markteinführung war für Anfang 2010 vorgesehen. Da man sich das Weihnachtsgeschäft 2009 aber offenbar nicht durch die Lappen gehen lassen möchte, wurde mit Hochdruck an dem neuen Windows gearbeitet. Anfang des Jahres waren erste Blicke auf Windows 7 möglich und die versprachen bereits vieles. Inzwischen hat Microsoft zwei Betaversionen öffentlicht verteilt und die Vorschusslorbeeren für den Vista-Nachfolger sind zahlreich. Windows 7 gibt sich mit deutlich weniger Hardwareanforderungen als Vista zufrieden und läuft damit auch auf den inzwischen sehr beliebten Netbooks flüssig. Innerhalb einer virtuellen Umgebung kann ein Windows XP ausgeführt werden, was vor allem Benutzer etwas betagter Software freuen dürfte. Abgesehen von einigen kosmetischen Neuerungen wurde auch die Netzwerkanbindung gründlich überarbeitet. Einfacher als je zuvor soll sich der Rechner in ein bestehendes Netzwerk integrieren lassen.
Der mögliche Termin für die Markteinführung von Windows 7 verschiebt sich derweil immer weiter nach vorne. Gerüchten zufolge könnte Windows 7 bereits im Sommer offiziell verfügbar sein. Bleibt zu hoffen, dass Microsoft wegen der Inakzeptanz von Vista nicht zu hektisch wird und am Ende wieder ein Betriebssystem auf den Markt kommt, das wenige Monate später durch ein Service Pack aufgehübscht werden muss.

T-Mobile führt VoIP ein

Ab dem Sommer will T-Mobile seinen Kunden auch Telefonate über VoIP anbieten.

Wie T-Mobile heute mitteilte, will das Unternehmen seinen Kunden ab Sommer auch die Möglichkeit anbieten, Telefonate über VoIP zu führen. Voraussetzung ist allerdings ein VoIP-taugliches Handy und ein Vertrag in den Tarifen Combi oder Complete. Die Tarifoption soll zusätzlich gebucht werden können und mindestens 9,95 Euro im Monat kosten. In dem Grundpreis sind allerdings keine Gespräche enthalten. Vielmehr bietet die Option die Möglichkeit, Gespräche über einen bestehenden Account bei einem  VoIP-Anbieter zu führen.

 

Host Europe – Defekte Sicherung legt Server lahm

Pünktlich zum Beginn der neuen Arbeitswoche nach Pfingsten waren viele Server bei Host Europe wegen einer technischen Störung nicht erreichbar. Auch das Kundeninformationssystem (KIS) stand nicht zur Verfügung.

Nach Angaben von Host Europe in Köln war gegen 9.14 Uhr eine 400 Ampere-Sicherung ausgefallen. Um diese austauschen zu können, mussten weitere Systeme heruntergefahren werden. Als Folge waren einige Server und Internetseiten für Stunden nicht erreichbar. Während der Störung konnten Kunden auch nicht auf das Kundeninformationssystem (KIS) zugreifen.
Zuletzt war es Anfang April 2009 zu einer größeren Störung gekommen. Durch einen Ausfall in der Klimatisierung mussten zum Schutz vor Überhitzung zahlreiche Systeme abgeschaltet werden. Über mehrere Stunden waren Internetseiten und Server nicht erreichbar, die telefonische Hotline besetzt. Erst am Folgetag standen die Systeme allen Kunden wieder einwandfrei zur Verfügung.

iPhone ohne Simlock – wirklich ein Schnäppchen?

In Deutschland wird das iPhone ausschließlich von T-Mobile und mit Vertrag angeboten. Im europäischen Ausland sind iPhones auch ohne Simlock und Vertragsbindung erhältlich. Über diesen Umweg werden Geräte auch bei uns in Deutschland angeboten. Doch ist das wirklich ein Schnäppchen?

Die Begeisterung für das iPhone ist nach wie vor ungebremst. Das haben auch einige Anbieter auf Onlineplattformen erkannt und bieten iPhones ohne Simlock an. Doch wie kommen diese Händler eigentlich an freie Geräte, da das iPhone in Deutschland doch nur über T-Mobile und mit Vertrag erhältlich ist? Der Umweg führt über unsere EU-Nachbarstaaten. Dort ist das iPhone nicht nur ohne Simlock, sondern gleich bei verschiedenen Anbietern erhältlich. Das lädt nahezu dazu ein, am Wochenende mal einen Abstecher nach Frankreich, Belgien oder Polen zu machen und sich mit dem heiss begehrten iPhone einzudecken. Spätestens im Garantiefall folgt dann allerdings das böse Erwachen. Apple gewährt zwar eine Garantie von zwei Jahren, doch gilt diese nur im Kaufland. Wer also ein im europäischen Ausland erworbenes iPhone bei Apple Deutschland zur Reparatur anmelden möchte, wird auf ziemlich taube Ohren stoßen. Der Onlinehändler steht vor dem gleichen Problem. Er muss das iPhone in das Herkunftsland verschicken und dort die Garantiereparatur beauftragen. Ziemlich umständlich, langwierig und letzten Endes weiß niemand, ob der Onlinehändler in einigen Monaten überhaupt noch greifbar ist. Auch die Kosten sind zu überdenken. Ein iPhone 3G mit 16GB Speicher ohne Simlock kostet über den Onlineversand locker zwischen 650 und 700 Euro. Wer das Gerät sinnvoll nutzen möchte, kommt um einen Telefonie- und Datenvertrag mit Flatrate nicht herum. Auch für einen solchen Vertrag sollte man mindestens 20 Euro pro Monat veranschlagen. Auf die VoiceMail-Funktion muss man gänzlich verzichten, denn diese wird nur von T-Mobile angeboten. Wer bei T-Mobile zu einem iPhone mit Vertrag greift, erhält das Gerät mittlerweile zu einem Spottpreis und in diesem Zusammenhang sind auch die monatlichen Grundgebühren zu verkraften. Außerdem ist im Reparaturfall die Garantiezeit tatsächlich garantiert. Ein Anruf bei der Hotline von Apple Deutschland und man kann alsbald wieder sein iPhone nutzen.