Deutsche Telekom startet Online-Bildagentur

Polylooks soll faire Preisstrukturen, klare Lizenzbedingungen und hohe Bildqualität bieten.

Die Online-Bildagentur Polylooks wendet sich an Profi- und Hobbyfotografen. Auf der Plattform kann digitales Bildmaterial zum Kauf angeboten werden. Als Abnehmer kommen Verlage, PR-Agenturen, Unternehmen und Privatpersonen in Betracht. Fotografen, die ihr Bildmaterial exklusiv auf Polylooks anbieten, erhalten beim Verkauf ihrer Fotos eine Vergütung von 50 Prozent des Netto-Verkaufspreises, bei nicht-exklusivem Material sind es 35 Prozent. Mit einem Prüfprozess will Polylooks sicherstellen, dass es sich bei dem Bildmaterial um rechtlich und qualitativ einwandfreie Fotos handelt. Je nach Auflösung zahlen Interessenten für ein Foto zwischen einem und 15 Euro. Zudem bietet Polylooks umfangreiche Recherchefunktionen in einer angebundenen Datenbank an.
Die Deutsche Telekom folgt mit Polylooks einem Trend. Immer mehr Online-Bildagenturen bieten Fotos teilweise zu Schleuderpreisen an, die sich dann in Print- oder Onlinemedien wiederfinden. Sehr zum Leidwesen von Berufsfotografen, die mit ihrer Arbeit ihr täglich Brot verdienen müssen.

 

Weitere Informationen: www.polylooks.de

iPhone ohne Simlock – wirklich ein Schnäppchen?

In Deutschland wird das iPhone ausschließlich von T-Mobile und mit Vertrag angeboten. Im europäischen Ausland sind iPhones auch ohne Simlock und Vertragsbindung erhältlich. Über diesen Umweg werden Geräte auch bei uns in Deutschland angeboten. Doch ist das wirklich ein Schnäppchen?

Die Begeisterung für das iPhone ist nach wie vor ungebremst. Das haben auch einige Anbieter auf Onlineplattformen erkannt und bieten iPhones ohne Simlock an. Doch wie kommen diese Händler eigentlich an freie Geräte, da das iPhone in Deutschland doch nur über T-Mobile und mit Vertrag erhältlich ist? Der Umweg führt über unsere EU-Nachbarstaaten. Dort ist das iPhone nicht nur ohne Simlock, sondern gleich bei verschiedenen Anbietern erhältlich. Das lädt nahezu dazu ein, am Wochenende mal einen Abstecher nach Frankreich, Belgien oder Polen zu machen und sich mit dem heiss begehrten iPhone einzudecken. Spätestens im Garantiefall folgt dann allerdings das böse Erwachen. Apple gewährt zwar eine Garantie von zwei Jahren, doch gilt diese nur im Kaufland. Wer also ein im europäischen Ausland erworbenes iPhone bei Apple Deutschland zur Reparatur anmelden möchte, wird auf ziemlich taube Ohren stoßen. Der Onlinehändler steht vor dem gleichen Problem. Er muss das iPhone in das Herkunftsland verschicken und dort die Garantiereparatur beauftragen. Ziemlich umständlich, langwierig und letzten Endes weiß niemand, ob der Onlinehändler in einigen Monaten überhaupt noch greifbar ist. Auch die Kosten sind zu überdenken. Ein iPhone 3G mit 16GB Speicher ohne Simlock kostet über den Onlineversand locker zwischen 650 und 700 Euro. Wer das Gerät sinnvoll nutzen möchte, kommt um einen Telefonie- und Datenvertrag mit Flatrate nicht herum. Auch für einen solchen Vertrag sollte man mindestens 20 Euro pro Monat veranschlagen. Auf die VoiceMail-Funktion muss man gänzlich verzichten, denn diese wird nur von T-Mobile angeboten. Wer bei T-Mobile zu einem iPhone mit Vertrag greift, erhält das Gerät mittlerweile zu einem Spottpreis und in diesem Zusammenhang sind auch die monatlichen Grundgebühren zu verkraften. Außerdem ist im Reparaturfall die Garantiezeit tatsächlich garantiert. Ein Anruf bei der Hotline von Apple Deutschland und man kann alsbald wieder sein iPhone nutzen.