Der Smok TF-RTA ist selten dicht

 

Smok TF-RTA | Foto: Achim Preikschat

Der Smok TF-RTA ist ein wirklich schöner Selbstwickelverdampfer. Allerdings nur auf den ersten Blick, denn er ist selten dicht.

4,5 ml Tankvolumen, Airflow und Liquidfluss regelbar, RTA Deck, zudem Decks für 1, 2 oder 4 Wicklungen – es sprechen viele Argumente für den Smok TF-RTA. Außerdem sieht er auf einer Tube von Dicodes einfach perfekt aus. Dem Kauf stand also nichts im Wege.
Das Verlegen der Watte ist relativ einfach, solange man sich auf ein G1- oder G2-Deck beschränkt. Zu beachten ist lediglich, dass die Watte auch in die Luftkanäle an den Enden der Wicklungen gestopft werden muss. Zum Befüllen schwenkt man den Deckel der Topcap einfach zur Seite, schließt die Airflow und befüllt den Tank. Anschließend die Airflow nach Wunsch öffnen und das Dampfvergnügen kann beginnen. Sofern es zum Vergnügen kommt, denn bei mir lief der Verdampfer direkt nach dem Befüllen über die Luftlöcher aus. Ich hatte die Watte nicht ordentlich genug in die Luftkanäle gelegt. Also alles noch einmal von vorne. Belohnt wurde ich dann mit einem phantastischen Dampferlebnis.

Smok G2-Deck | Foto: Achim Preikschat
Das G2-Deck für den Smok TF-RTA. Wichtig ist, dass auch die seitlichen Luftkanäle mit Watte versorgt werden.

Weil zwei Coils und viel Dampf ordentlich Liquid wegziehen, war der Tank relativ schnell leer. Also Airflow geschlossen, Topcap geöffnet, Tank wieder befüllt, Topcap geschlossen und Airflow wieder nach Wunsch geöffnet. Schon wieder bekam ich klebrige Liquidfinger. In dem Spalt zwischen Tank und Base trat etwas Liquid aus, außerdem sahen die Luftlöcher auch wieder relativ feucht aus. Ich probierte es dann mal mit nur einer Wicklung in einem G1-Deck. Auch damit tendierte der Smok TF-RTA zu einer gewissen Inkontinenz.

Mein Fazit: Den Smok TF-RTA zu dampfen, macht wirklich Spaß. Allerdings würde ich ihn nicht mitnehmen, weil mir das aufgrund der häufigen Undichtigkeit einfach zu unsicher ist.