Corona-Vorsichtsmaßnahmen bei Radio Herne

Korridor
Redaktionsflur bei Radio Herne.

Auch bei Radio Herne werden Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter vor dem Coronavirus getroffen. Unsere Arbeitsweise wird sich gravierend verändern.

Vor zwei Tagen sind die ersten vier mit dem Coronavirus infizierten Personen in Herne bestätigt worden. Die Stadt hat umgehend zwei Schulen geschlossen und für Montag weitere Maßnahmen angekündigt.
Auch Radio Herne stellt ab Montag die Arbeitsweise um. Pressekonferenzen werden zum Schutz der Mitarbeiter nicht mehr besetzt, auf Interviews und Umfragen wird verzichtet. Stattdessen werden O-Töne per WhatsApp-Sprachnachricht eingeholt. Die Reporter kommen nicht mehr in die Redaktion, sondern arbeiten im Homeoffice. Dort recherchieren sie die Themen, erstellen die Texte, zeichnen Kollegengespräche auf, schneiden O-Töne und schicken das Material per E-Mail in die Redaktion. Dort werden Texte und Töne in die Systeme eingepflegt.
Der Frühmoderator verlässt direkt nach der Sendung die Redaktion, erst dann betritt ein Redakteur die Räumlichkeiten. Gleiches gilt für die Nachrichten, hier findet ein Wechsel um 13 Uhr statt. Der Nachmittagsmoderator kommt um 15 Uhr in die Redaktion.
Es hält sich nie mehr als eine Person in einem Raum auf, darum kommen die Nachrichten während der Sendung auch aus einem Nachbarstudio. Grundsätzlich wird auf Social Distance geachtet.
Die Frühkonferenz findet nicht mehr in der Redaktion statt, sondern es wird ein Videokonferenzsystem eingesetzt. Darüber können sich auch die Mitarbeiter im Homeoffice einwählen.
Alle Maßnahmen dienen dazu, ein eventuelles Ansteckungsrisiko in der Redaktion zu reduzieren. Sollte ein Mitarbeiter positiv auf Corona getestet werden, kann der Sendebetrieb aufrecht erhalten werden, da eine Quarantänepflicht für die übrigen Kollegen offenbar entfällt.
Unser Ziel ist es, die Herner Bevölkerung auch in der Krise mit allen lokalen Informationen versorgen zu können.