Samsung Galaxy S5 – Mikrofon zu leise

Diktier-App des Samsung Galaxy S5Wie praktisch, dass Android und damit auch das Samsung Galaxy S5 einen VoIP-Client beinhalten. Leider musste ich bei IP-Telefonaten feststellen, dass der jeweilige Gesprächspartner mich kaum verstehen konnte, weil das Mikrofon deutlich zu leise war. Auch bei der Diktier-App war dieses Verhalten zu beobachten. Da Gespräche über das GSM-Netz normal laut sind, konnte das Mikrofon ja nicht kaputt sein. Also habe ich das Galaxy S5 auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt. Damit war die Mikrofonlautstärke in der Diktier-App wieder so, wie sie eigentlich sein soll. Nach dem ersten Verbindungsaufbau über VoIP trat das Problem mit dem zu leisen Mikrofon allerdings wieder auf. Leider habe ich keine Einstellung gefunden, um auf die Verstärkung des Mikrofons Einfluss zu nehmen. Also musste ich das Galaxy S5 erneut auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Von der Verwendung der VoIP-Funktion sehe ich nun verständlicherweise ab. Da es sich offenbar um einen Bug in Android oder der angepassten Firmware von Samsung handelt bleibt zu hoffen, dass der Fehler alsbald behoben wird. Denn an und für sich finde ich es sehr praktisch, dass man mit dem Galaxy S5 auch VoIP-Gespräche tätigen kann. Nur sollte der Gesprächspartner einen auch laut und deutlich verstehen können.

Vodafone-Störung

Achim Preikschat mit SmartphoneMomentan ist in Herne und Umgebung nix mit mobilem Surfen bei Vodafone. In der Nacht wurde in Dortmund ein Softwareupdate eingespielt. Weil das nicht wie geplant lief, mussten die Kapazitäten im UMTS-Netz in Dortmund, Bochum, Herne und Gelsenkirchen gedrosselt werden. Rund 30.000 Vodafone-Kunden kommen momentan nicht per Smartphone ins Internet. Das Telefonieren funktioniert allerdings problemlos. Bis 14 Uhr soll die Störung allerdings behoben sein.

Galaxy S5 induktiv laden

Für technische Innovationen bin ich ja immer offen. Vor allem wenn es um solche geht, die einem das tägliche Leben erleichtern. Jeder noch so starke Smartphone-Akku geht ja mal in die Knie und will geladen werden. An und für sich kein Problem: Ladegerät in die Steckdose, die kleine Klappe am Smartphone öffnen, USB-Secker einstecken und warten, bis der Akku wieder voll geladen ist. Dass es aber auch einfacher geht, zeigt Samsung beim Galaxy S5. Dank des so genannten Qi-Standards lässt sich das Smartphone nämlich auch induktiv laden. Dazu wird der mitgelieferte Akkudeckel durch den als Zubehör erhältlichen EP-CG900 ausgetauscht. Dieser ist in den Farben weiß und schwarz erhältlich und etwas dicker als der originale Deckel. Zudem benötigt man die induktive Ladestation EP-PG900. Braucht der Akku im Galaxy S5 eine neue Ladung, schließt man die Ladestation an die Steckdose an und legt das Galaxy S5 einfach auf die Oberfläche der Ladestation. Einfacher geht es nun wirklich nicht und vor allem entfällt das lästige Öffnen der Plastikabdeckung am Gerät und das Einstecken des USB-Steckers.
Den Akudeckel für die induktive Ladung gibt es ab etwa 16 Euro, die Ladestation ab 20 Euro. Beides gibt es als EP-WG900 ab 31 Euro auch im Set.

Herne ab Mitte Februar am Glasfasernetz

Netzwerk-Switch
Foto: Achim Preikschat

Als eine der ersten Großstädte soll Herne ab Mitte Februar nahezu flächendeckend an das Glasfasernetz der Telekom angebunden sein. Damit kommen die Haushalte in der NRW-Stadt in den Genuss von Internetzugängen mit bis zu 100 Mbit/s im Download. Laut Telekom sei das Unternehmen mit den Arbeiten in den vergangenen Monaten zügig vorangekommen, so dass man den Termin deutlich vorverlegen konnte. Bis Ende 2015 sollen dann auch alle Haushalte in Wanne-Eickel angebunden werden können. Die schnellen Internetzugänge für Herne sollen ab Mitte Februar vermarktet werden. Das teilte die Telekom auf Nachfrage von Radio Herne mit. Interessenten können sich bereits jetzt auf der Internetseite der Telekom vormerken lassen.

iPhone 6 – Auf Biegen und Brechen

iphone6-rahmenAm 18. Oktober hatte ich mir ein iPhone 6 gegönnt. Gestern dann der Schrecken: An dem Spalt zwischen Display und Gehäuse waren vier deutliche Kerben sichtbar. Unter der Lupe zeigte sich dann, dass der Aluminiumrahmen an der Auflagefläche des Displays abbröckelte. Weil es für mich nach einem Herstellungsfehler aussah, rief ich den Support von Apple an. Dort zeigte man sich freundlich bemüht und riet mir zu einem Besuch in einem Apple Store. Dort könne man mein iPhone 6 bei Bedarf gegen ein refurbished Gerät tauschen. Ein Tausch gegen ein Neugerät sei nicht möglich, weil ich das iPhone bei Gravis gekauft hatte. Gekauft hatte ich das Gerät in Dortmund, fuhr aber zunächst zur Filiale in Bochum. Der Weg war umsonst. Gravis erwartet, dass man ein Produkt in der Filiale reklamiert, in der es gekauft wurde. Zudem habe man in Bochum kein entsprechendes iPhone 6 mehr auf Lager. Die Dame versprach aber, das einzige in Dortmund verfügbare für mich reservieren zu lassen. So machte ich mich also auf den Weg zu Gravis in Dortmund. Dort wurde mein iPhone 6 begutachtet und man kam zu dem Ergebnis, dass das Display verkantet eingesetzt sei. Man müsse abwarten, was Apple dazu sage und könne mir kein Neugerät im Austausch anbieten. Das angeblich reservierte iPhone 6 sei ohnehin nicht verfügbar. Ich machte dem Verkäufer dann unmissverständlich klar, dass mir der Standpunkt von Apple egal sei. Bei einem 12 Tage alten Gerät mit einem offensichtlichen Herstellungsfehler würde ich einen Tausch gegen ein Neugerät erwarten, lies ich den Mitarbeiter wissen. Zudem sei nicht Apple sondern Gravis mein Vertragspartner. Nachdem ich auf rechtliche Konsequenzen hinwies, ging der Mitarbeiter noch einmal fragen. Plötzlich war die Situation eine andere: Ein Neugerät sei per Express zu mir auf dem Weg. Zudem bekäme ich wegen der Garantie eine neue Rechnung.
Ich bin gespannt, ob und wann ich tatsächlich ein original eingeschweißtes iPhone 6 im Austausch bekomme. Die Meldungen im Netz über verbogene Geräte halte ich inzwischen übrigens nicht mehr für reine Fantasie.

iOS 8 und die Verbindungsprobleme

WLAN-LogoUnter iOS 8 ärgere ich mich täglich mit WLAN-Verbindungsabbrüchen bei meinem iPad Air herum. Auch die Updates 8.0.1 und 8.0.2 haben das Problem nicht beheben können. Laut WLAN-Symbol besteht zwar eine Verbindung zur Time Capsule, alle Verbindungsanfragen führen allerdings zu einem Netzwerkfehler. Ich habe die folgende Lösung für mich gefunden: Das gewählte WLAN auf dem Ipad ignorieren, WLAN kurz aus- und dann wieder einschalten und sich anschließend wieder neu am gewünschten WLAN anmelden. Das ist zwar nervig, aber immerhin ein Workaround.
Seit iOS 8 häufen sich die Beschwerden im Netz über Probleme bei Bluetooth und WLAN. Die genaue Ursache ist offenbar noch nicht gefunden. Derzeit können Entwickler iOS in der Betaversion 8.1 testen. Doch auch hier soll das Problem weiterhin bestehen. Wie ärgerlich!

Facebook Messenger will viele Rechte

Foto: Achim Preikschat
Foto: Achim Preikschat

Dem Beispiel in den USA folgend hat Facebook nun auch in Deutschland die Chatfunktion in der App unterbunden. Wer mit einem Mobilgerät über Facebook chatten möchte, muss sich den Facebook Messenger installieren. Der steht seit Monaten in der Kritik, weil er nach dem Anmelden das Ausloggen nicht anbietet. Natürlich geht es auch anders, wie verschiedene soziale Netzwerke mit ihren Apps beweisen. Ist man nicht eingeloggt, erhält man beim Eintreffen von neuen Nachrichten eine Push Notification.
Doch der Facebook Messenger bietet noch sehr viel mehr Raum für Kritik. So verlangt die App Zugriff auf das Mikrofon, die Kamera, den GPS-Standort und auf das Adressbuch. Selbst SMS will sie empfangen und Anrufe tätigen dürfen. Dass man der App auch das Recht zum Auslesen der Anrufliste erteilt, scheint für Facebook eine Selbstverständlichkeit zu sein. Das Unternehmen beschwichtigt in diesen Tagen und erklärt, die hauseigene App mache nur das, was andere Apps auch machen. Wenn man einen Missstand mit einem anderen vergleicht, ist das allerdings kaum eine Rechtfertigung oder Begründung.

Wer der App nicht traut, kann sich mit einem einfachen Trick behelfen: Einfach Facebook über den Internetbrowser des Mobilgeräts aufrufen und dort chatten. Bleibt natürlich die Frage, wann Facebook auch diesen Umweg unterbindet.

Mehrfache Kontakteinträge bei Threema

Threema-Icon
AppIcon: Kasper Systems GmbH

Erscheinen bei Threema Namen in der Kontaktliste mehrfach, hat das einen einfachen Grund: Der Benutzer verwendet Threema auf mehr als einem Endgerät. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn der Messenger auf einem Smartphone und gleichzeitig auf einem Tablet installiert ist. Threema vergibt nämlich für jedes Endgerät eine individuelle ID, die zu diesen Mehrfacheinträgen führt. Ist das so gewünscht, sollte man seinen Namen auf dem jeweiligen Endgerät individualisieren. Auf dem Smartphone könnte man bei seinem Namen zum Beispiel den Zusatz „mobil“ und beim Tablet „Tablet“ wählen. So kann der Absender entscheiden, auf welches Endgerät er eine Nachricht schicken möchte. Möchte man Nachrichten auf allen Endgeräten empfangen, sollte man nur mit einer ID arbeiten. Diese lässt sich vom ersten Endgerät exportieren und anschließend auf jedes weitere Gerät importieren. In diesem Fall hat man nur eine ID und der eigene Name wird bei anderen Nutzern nicht doppelt angezeigt.

DSL trotz negativer Schufa

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Foto: TP-Link

Bei einer negativen Schufa-Auskunft kann man sich den Antrag für einen DSL-Anschluss in der Regel ersparen. Die meisten Provider lehnen einen solchen Antrag nämlich ab. Dass es auch anders geht, beweist jetzt der Anbieter easybell. Hinterlegt der Antragsteller eine Kaution in Höhe von 100 Euro, schaltet easybell auch bei einer negativen Schufa einen DSL-Anschluss. Die Kaution erhält der Kunde am Ende der Vertragslaufzeit und Begleichung aller offenen Rechnungen zurück. Wählbar sind zwei Tarife: für 21,95 Euro monatlich erhält man einen Anschluss ohne Telefonflat, für 24,95 Euro ist diese inklusive. Auch Leistungseinbußen müssen nicht befürchtet werden, denn die Anschlüsse bieten die üblichen bis zu 16 Mbit/s. Und das Beste: eine Mindestvertragslaufzeit gibt es nicht.

Weitere Infos gibt es hier.

Threema unterstützt noch keine Profilbilder

Threema-Icon
AppIcon: Kasper Systems GmbH

Nach der Übernahme von WhatsApp durch Facebook gibt es einen weiteren Gewinner: Threema. Die Kurznachrichten-App aus der Schweiz konnte ihre Nutzerzahlen innerhalb eines einzigen Tages verdoppeln. Threema bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – eine Grundvoraussetzung für sichere Chats. Zudem müssen Benutzer nicht befürchten, dass ihre Kontaktdaten mit anderen Diensten verknüpft werden. Wie WhatsApp bietet auch Threema Gruppenchats und neben Textnachrichten können auch Bilder und Videos übertragen werden. Kleiner Wermutstropfen: Threema unterstützt keine Profilbilder. Ein Foto seines Chatpartners bekommt man nur dann angezeigt, wenn man den jeweiligen Kontakt in seinem Adressbuch auch mit einem Foto verknüpft hat. Bleibt zu hoffen, dass die Macher von Threema schnell reagieren und ein Update liefern. Denn von der fehlenden Unterstützung eines Profilbildes abgesehen macht Threema eine wirklich gute Figur. Tatsächlich hat die App das Zeug dazu, WhatsApp vom Thron zu stürzen.