Lightning-Adapter für iPhone 7

Mit dem iPhone 7 hat sich Apple ja von der 3,5-mm-Klinkenbuchse verabschiedet. Externes Zubehör kann jetzt ausschließlich an der Lightningbuchse angeschlossen werden. Doch was macht man, wenn man zum Beispiel seine gewohnten In Ears mit Klinkenstecker weiter nutzen möchte. Kein Problem – von Apple gibt es einen Adapter.

In-Ears mit Lightning-Anschluss

Lightning-Stecker | Foto: Achim Preikschat

Mit der Markteinführung des iPhone 7 hat sich Apple bekanntlich von der Klinkenbuchse verabschiedet. Über den Lightning-Anschluss wird das iPhone 7 nicht nur geladen, auch In-Ears sind hier anzuschließen. Eigentlich ein zukunftsweisender Schritt, denn diese 3,5-mm-Klinkenbuchsen neigen mit der Zeit doch zu einem Wackelkontakt. Und warum soll ein Smartphone zwei Buchsen haben, wenn es auch eine tut?
Die Kehrseite der Medaille ist, dass (noch) nicht alle In-Ears auch mit Lightning-Stecker erhältlich sind. Zudem sind die bereits verfügbaren Modelle auch deutlich teurer. Und wer sich einen Ohrhörer mit Lightning-Anschluss zulegt, kann diesen auch nur am iPhone 7 nutzen. Eine herstellerübergreifende Lösung sind In-Ears mit Bluetooth-Technologie. Diese Ohrstöpsel lassen sich mit Smartphones aller Hersteller nutzen. Es müssen ja nicht gleich die AirPods von Apple für knapp 180 Euro sein. Eine qualitativ hochwertige Alternative sind zum Beispiel die Move BT von Teufel. Mit rund 120 Euro sind sie nicht nur deutlich preiswerter. Sie fallen in der Öffentlichkeit auch wesentlich weniger auf. Als Apple die Air Pods vorstellte, zogen sich immerhin viele Posts voller Hohn und Spott durch das Netz.

Datenschützer untersagt WhatsApp Datenweitergabe

WhatsApp Icon

Ach, da habe ich innerlich aufgeatmet: Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat WhatsApp die Weitergabe von Daten an Facebook untersagt. Bereits übermittelte Daten müssen umgehend gelöscht werden. Facebook muss dem jetzt in Deutschland nachkommen oder kann dagegen klagen.

Vor zwei Jahren hatte Facebook WhatsApp aufgekauft. Damals hieß es, beide Unternehmen blieben eigenständig. Einen Datenabgleich solle es nicht geben. Im August dieses Jahres hieß es plötzlich, WhatsApp wird Daten zu Werbezwecken an Facebook weiterreichen. Dabei handelt es sich um Namen, Telefonnummern und darum, wie of und umfangreich der Benutzer WhatsApp nutzt. Auf diese Weise solle man in seinem Facebook-Profil personalisierte Werbung und Vorschläge für die Freundesliste erhalten. Die Benutzer konnten innerhalb der App der Verwendung dieser Daten widersprechen. An Facebook weitergegeben werden sie aber dennoch. So gehe das nicht, meint Hamburgs Datenschützer Johannes Caspar. Facebook hätte die Benutzer vorab um Erlaubnis fragen müssen.

Ich bin ja mal gespannt, wie sich die Sache weiter entwickelt. Als im August die Weitergabe der Daten von WhatsApp an Facebook bekanntgegeben wurde, hatte sich die Entrüstung bei den Benutzern in Grenzen gehalten.

Nicht originale EarPods

In Ears mit Lightning-Stecker

Diese In Ears wurden als „Apple iPhone 7, 7 Plus High Quality in Ear Lightning Kopfhörer mit Lautstärkeregler“ angepriesen. Zum stolzen Preis von 29,95 Euro. Da denkt man natürlich an ein Original von Apple. Als ich die Versandtasche öffnete, traute ich meinen Augen nicht: Billigschrott aus China. Die gehen natürlich direkt wieder zurück.
Wer wirklich die originalen EarPods von Apple mit Lightning-Stecker haben will, muss sich noch einige Tage gedulden. Apple wird laut Internetseite ab dem 16. September mit der Auslieferung beginnen.

Routerzwang zum 1. August 2016 abgeschafft

AVM FRITZ!Box

Am 1. August 2016 wird der Routerzwang an Internet- und Telefonanschlüssen aufgehoben. Die Anbieter sind dann dazu verpflichtet, ihren Kunden die Zugangsdaten mitzuteilen und den Betrieb von selbst gekauften Routern zuzulassen. So hat es der Gesetzgeber bestimmt.

Was heißt das konkret? Zunächst muss zwischen Router und Modem unterschieden werden. Beide Geräte sind zum Betrieb an einem DSL-, Kabel- oder Glasfaseranschluss erforderlich. Häufig ist das Modem aber bereits schon im Router integriert. Während man an den DSL-Anschlüssen der meisten Anbieter schon seit Jahren selbst gekaufte Hardware anschließen kann, war das bei den Kabelbetreibern nicht möglich. Selbst bei einem reinen Internetanschluss bekam man ein Kabelmodem gestellt, selbst gekaufte Modems werden von den Anbietern nicht freigeschaltet. Selbstverständlich kann man einen beliebigen Router an dem vom Anbieter zur Verfügung gestellten Modem betreiben. Anders verhält es sich, wenn auch die Telefonie über den Anschluss abgewickelt wird. Dann ist man wieder auf einen vom Anbieter gestellten Router mit integriertem Modem angewiesen. Die Anbieter begründen das mit Sicherheitsmaßnahmen. Während der Kunde bei einem DSL-Anschluss eine eigene Leitung von der Wohnung bis zur Vermittlungsstelle hat, teilen sich beim Kabelanschluss mehrere Kunden eine physische Leitung. Um Missbrauch zu vermeiden, sind hier also besondere Sicherheitsvorkehrungen erforderlich. Doch selbst wenn man einen selbst gekauften Router mit Telefonunterstützung an dem vom Anbieter gestellten Modem betreiben möchte, hat man das Nachsehen. Die Anbieter rücken die Zugangsdaten für die IP-Telefonie in der Regel nicht raus und verweisen auf ihre eigenen Geräte. Genau das wird sich ab dem 1. August 2016 ändern. Dann müssen auch Kabelbetreiber ihren Kunden den Betrieb von selbst gekauften Modems oder Routern mit integriertem Modem ermöglichen und die Zugangsdaten mitteilen. Noch fraglich ist allerdings, wie die Kabelbetreiber das umsetzen wollen. Am Beispiel des Anbieters Unitymedia kursieren in diversen Blogs im Internet Gerüchte, wonach man Unitymedia ab dem 1. August 2016 die MAC-Adresse und Seriennummer seines Routers oder Modems mitteilen und das Gerät somit freischalten lassen kann. Unitymedia selbst hat sich dazu bislang aber noch nicht offiziell geäußert.

Die Routerfreiheit kann unter Umständen aber auch Nachteile für die Kunden mit sich bringen. Verfügt man über ein vom Anbieter zur Verfügung gestelltes Gerät, erfolgen Softwareupdates per Fernwartung, gleiches kann auch für die Entstörung gelten. Bei selbst gekauften Geräten ist der Kunde für die Wartung und Entstörung verantwortlich. Entstehen dem Anbieter dadurch Kosten, wird der Kunde zur Kasse gebeten.