WhatsApp für den Desktop

WhatsApp Versionen
Bild: WhatsApp

Darauf haben sicherlich viele gewartet: WhatsApp gibt es jetzt auch für den Desktop. Der Messenger ist kostenlos für Windows ab Version 8 und Mac OS X ab Version 10.9 verfügbar. Während der Installation muss man allerdings mit dem Smartphone bei WhatsApp angemeldet sein., danach synchronisieren sich die Nachrichten automatisch. Wer die native Software nicht installieren will oder beispielsweise im Büro nicht darf, kann auch weiterhin WhatsApp Web im Browser nutzen.
WhatsApp ist der mit Abstand beliebteste Messenger und hat weltweit über eine Milliarde Nutzer.

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite von WhatsApp.

Vorsicht bei Mailanhängen

Symbolbild E-Mail

Nach wie vor sind E-Mails mit DOC- oder ZIP-Anhängen unterwegs, die auf keinen Fall geöffnet werden sollten. In den Anhängen sind nämlich Trojaner enthalten, die den Rechner infizieren. Auch bei Mails von bekannten Absendern sollte man zurzeit vorsichtig sein und besser noch einmal nachfragen. Leider ist es so, dass sich Absenderadressen auch fälschen lassen.

Autoplanung in WordPress schlägt fehl

Wordpress-Logo
Logo: wordpress.org

Eine Website lebt bekanntlich vom Content. Den mögen nicht nur die Suchmaschinen, sondern vor allem auch die Besucher einer Seite. Daher sollte man in regelmäßigen Zeitabständen neuen Content veröffentlichen.
Wordpress bietet eine sehr interessante Funktion: Beiträge lassen sich nämlich planen. So kann man beispielsweise auf Tage im voraus festlegen, welcher Beitrag wann veröffentlicht werden soll. Der Content geht dann zur gewählten Zeit online. Doch die Sache hat einen Haken: Die Autoplanung funktioniert nur dann, wenn die Seite auch von jemandem besucht wird. Bei jedem Aufruf der Seite wird die PHP-Datei wp-cronjob aufgerufen. Diese „guckt“ dann nach, ob Beiträge zur Veröffentlichung anstehen. Ist das der Fall, geht der Content online.
Leider passiert es immer wieder, dass dieser Automatismus nicht funktioniert. Im Dashboard von WordPress findet man neben dem geplanten Beitrag dann den Hinweis „Verpasste Planung“. Bei mir begann das Problem nach dem Upgrade auf Plesk 12.5. Die Ursache habe ich bislang nicht finden können. Aber es gibt eine Lösung.
Im WordPress-Repository wird das kostenlose Plugin „Missed Schedule Fix WP Failed Future Posts“ angeboten. Dieses Plugin schaut im Abstand von zehn Minuten nach geplanten Beiträgen. Ist einer davon überfällig, wird er automatisch veröffentlicht. Eine höhere Serverlast durch das Plugin konnte ich bislang nicht feststellen. Und endlich kann ich auch wieder Beiträge vorab erstellen und zu einem gewünschten Zeitpunkt veröffentlichen lassen.

Störung bei Unitymedia

Netzwerk-Switch

Bei Unitymedia gibt es seit den frühen Morgenstunden erneut eine Störung. Zahlreiche Kunden kommen nicht ins Internet und können nicht telefonieren. Offenbar sind bestimmte Postleitzahlenbereiche betroffen. Bei der Hotline von Unitymedia läuft nach Eingabe der Postleitzahl der Hinweis, dass ein Totalausfall aller Dienste vorläge und man an der Entsörung arbeite.
Erst letzte Woche Donnerstag waren rund drei Millionen Kunden in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg von einem Totalausfall betroffen.

OS X Dock zurücksetzen

Über das Dock von OS X lassen sich Programme schnell und einfach mit nur einem Mausklick starten. Kürzlich hatte ich den Wunsch, das Dock wieder auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Einen entsprechenden Befehl sucht man in den Einstellungen allerdings vergebens. Dennoch gibt es eine Möglichkeit, den Dock-Bereich wieder auf den Zustand einer Neuinstallation zurückzusetzen. Hierzu öffnet man das Terminal und gibt die folgenden Befehle ein:

defaults delete com.apple.dock

killall Dock

Danach schließt und öffnet sich das Dock mit den Icons in Werkseinstellungen. Sollte ein Icon mit einem Fragezeichen versehen sein, ist das entsprechende Programm nicht oder unvollständig installiert. Normalerweise sollte das allerdings nicht der Fall sein, denn in der Regel belässt man ja die Standardprogramme auf seinem Mac.

OS X Yosemite Dock

Experten sorgen sich um Cloud-Risiko

Wolken und blauer Himmel
Viele Clouds sind undurchsichtig.

Ob Urlaubsvideos, die Schnappschüsse der letzten Party, die eigenen Lieblingssongs, Telefonnummern, Adressen oder Termine – die Cloud bietet Speicher für alle Daten. Und synchronisiert sie mit mobilen Geräten und PC’s. Ganz schön praktisch und in der Regel auch bis zu einer gewissen Speichergrenze kostenlos. Unternehmen wie Apple, Google oder Microsoft „zwingen“ ihre Kunden sogar mehr und mehr in die Cloud. So war gerüchteweise zu lesen, dass Apple bereits mit der kommenden OS X-Version Capitan noch mehr Dienste an die hauseigene iCloud knüpfen will.
Immer mehr Benutzer greifen auf die Cloud-Möglichkeiten zurück. Dabei sind sich die wenigsten über die Sicherheitsrisiken bewusst. Zwar betreibt insbesondere Apple für die iCloud besonders aufwendige Sicherheitsmaßnahmen. Doch die Server, auf denen die Daten liegen, stehen in den USA. Und dort gelten andere, vielfach lockerere Datenschutzbestimmungen als bei uns in Europa. Wer auf die Vertraulichkeit seiner Daten Wert legt, sollte sie vielleicht besser nicht aus den eigenen vier Wänden geben. Dass derartige Bedenken nicht grundlos sind, zeigt auch eine aktuelle Studie des Ponemon Institute. Demnach können 60 Prozent der Unternehmen in Deutschland nicht einschätzen, wie sicher ihre Daten in der Cloud sind. 79 Prozent der Befragten befürchten sogar, dass ihre Daten in der Cloud gefährdet sind. Zwar sorgen sich auch 28 Prozent um lokal gespeicherte Daten. Doch die Zahlen zeigen, dass die sichersten Daten noch immer die sind, die man nicht aus der Hand gibt.

Cloud auf Gedeih und Verderb

Wolken und blauer Himmel
Viele Clouds sind undurchsichtig.

Zugegeben, die Möglichkeiten klingt verlockend: Man knipst mit dem Smartphone im Urlaub ein Bild am Strand und Sekunden später können es sich die Daheimgebliebenen auf dem Computer, Tablet oder Smartphone angucken. Cloud-Dienste machen diesen Zugriff möglich. Daten müssen nicht mehr umständlich hin und her kopiert werden, sondern liegen auf einem zentralen Datenspeicher. Bei genauerer Betrachtung muss man allerdings berücksichtigen, dass sich dieser Datenspeicher außerhalb unserer vier Wände befindet. Trotz aller Sicherheitsversprechen der Anbieter können wir nur darauf vertrauen, dass keine Unbefugten Zugriff auf unsere Daten haben. Die Pannen und Skandale in der Vergangenheit haben allerdings gezeigt, dass es immer wieder zu Sicherheitslücken kommt und Daten in die Hände Dritter gelangen können.
Schaut man jedoch auf die aktuelle Entwicklung, scheint kein Weg an den Cloud-Diensten vorbei zu führen. S geistert seit einigen Wochen das Gerücht durch das Internet, wonach Apple die kommenden Betriebssysteme iOS und OS X noch weiter von der Außenwelt abschotten will. Es heißt, die Synchronisation von Mails, Kontakten und Kalendereinträgen soll künftig nur noch über die iCloud möglich sein. Auch die Softwareentwickler anderer Unternehmen gehen einen ähnlichen Weg. So bieten Passworttresore die Möglichkeit, die verschlüsselten Daten mit Dropbox oder iCloud zu synchronisieren. Was aber machen Kunden, die ihre Cloud bei einem anderen Anbieter gehostet haben? Sie sind bei solchen Anwendungen quasi außen vor. Gleiches gilt für Anwender der ownCloud. Wer eine Cloud auf dem heimischen Server betreibt, kann diese für solche Anwendungen nicht nutzen.
Es mag ein verständliches wirtschaftliches Interesse sein, dass Anbieter wie Apple, Microsoft, Amazon, 1und1, Telekom, Vodafone und Co. ihre Cloud-Speicher an den Kunden bringen wollen. Andererseits wird dem Kunden ein großes Stück Entscheidungsfreiheit und Selbstbestimmung genommen. Alternativen werden immer unmöglicher, weil die einzelnen Systeme und Anwendungen zu sehr miteinander verzahnt sind. Meiner Meinung nach ist das ein Beispiel dafür, dass sich die Konzerne den Kunden „erziehen“ und ihn vor vollendete Tatsachen stellen. Alternativen werden immer seltener, wenn man nicht auf wichtige Anwendungen verzichten möchte. Noch bedenklicher finde ich allerdings, dass wir Kunden uns willig in digitale Fesseln legen lassen. Wir sollten mal gründlich darüber nachdenken und uns überlegen, wohin der Zug mit unserer persönlichen Identität fährt. Es könnte nämlich schnell passieren, dass wir nicht mehr Herr über unsere Daten sind.

Zwei MacBooks – ein Netzteil

Apple MagSafe-KonverterWer ein etwas älteres MacBook (Pro oder Air) und ein aktuelles mit ein und dem selben Netzteil laden möchte, steht vor einem Problem: die Stecker sind unterschiedlich. Bei früheren Modellen verbaute Apple MagSafe-Buchsen, während seit Juni 2012 MagSafe 2 verbaut wird. Muss man doch zwei Netzteile verwenden? Nein, muss man nicht. Apple bietet einen Konverter an, mit dem ein MagSafe-Netzteil zum Laden an einem MagSafe 2-Anschluss verwendet werden kann. Der Konverter ist bei Apple und im einschlägigen Fach- oder Onlinehandel für 10 Euro erhältlich.
Ich finde diese Lösung ungemein praktisch, weil ich damit zum Laden meines aktuellen MacBook Air das Netzteil meines etwas älteren MacBook Pro verwenden kann.

WLAN-Probleme unter Yosemite

Apple OS X Mavericks Logo
Foto: Apple

Nach dem Umstieg auf Yosemite beklagen viele Mac-User Probleme mit dem WLAN. Dabei ist die Rede von langsamen Verbindungen, ständigen Verbindungsabbrüchen und das die Time Capsule nicht mehr gefunden wird. Dadurch schlägt auch die Datensicherung mit Time Machine fehl. Abhilfe schafft nur, das WLAN kurz zu deaktivieren und anschließend wieder zu aktivieren. Dass das keine Dauerlösung ist, sollte auch Apple bewusst sein. Im November wurde das Update 10.10.1 veröffentlicht, das diese Probleme laut Apple beheben sollte. Leider ist das Gegenteil der Fall, denn die Probleme bestehen weiterhin. Im Netz kursieren zahlreiche Anleitungen, die Abhilfe bringen sollen. Dabei werden tiefe Eingriffe in das System beschrieben, der Erfolg ist allerdings fragwürdig. Gegenwärtig existiert kein Workaround, der die WLAN-Probleme behebt. Somit können Yosemite-Nutzer nur auf das nächste Update von Apple warten und hoffen, dass die Probleme dann behoben sind. Wer nicht so lange warten will und von den Problemen genervt ist, kann auch ein Downgrade seines Systems auf Mavericks in Betracht ziehen.

Firefox Sync nur noch über Mozilla

Firefox-Logo
Logo: Mozilla Foundation

Dass der Browser Firefox bei vielen Benutzern so beliebt ist, liegt vor allem an seinem Funktionsumfang. Es gibt unzählige kostenlose Erweiterungen, die den Funktionsumfang von Firefox aufbohren. Zudem ist der Browser kostenlos für Windows, OS X, Linux und Android verfügbar. Will man Lesezeichen, Zertifikate und gespeicherte Passwörter auf allen Geräten synchron haben, bietet sich die Sync-Funktion an. Bis zur Version 28 musste man hierfür nicht zwangsläufig den Server von Mozilla nutzen, sondern konnte auch einen eigenen angeben. Das war vor allem für Nutzer von owncloud interessant, da es hierfür eine eigene Erweiterung gibt.

Seit Version 29 von Firefox ist die Synchronisierung mit anderen Servern nicht mehr ohne weiteres möglich. Mozilla hat nämlich mit Sync 1.5 einen neuen Standard eingeführt. Zunächst einmal führt kein Weg an den Servern von Mozilla vorbei. Will man dennoch einen eigenen Syncserver nutzen, muss man einen solchen zunächst aufsetzen und den Firefox mittels Aufruf der URL about:config umständlich konfigurieren.

Etwaige Sicherheitsbedenken bei der Nutzung der Mozilla-Server räumen die Entwickler mit dem Argument aus, dass die Daten verschlüsselt übertragen und gespeichert werden. Das mag allerdings nur ein schwacher Trost sein. Fakt ist, dass die eigenen Daten auf einem fremden Server liegen. Wohin die Reise geht sieht man daran, dass sich in den Einstellungen von Firefox überhaupt kein alternativer Server für den Sync angeben lässt. Angeblich greift nur 1 Prozent der Firefox-Nutzer auf den Sync zurück. Und von diesen wiederum sollen nur 20 Prozent mehrere Geräte über diese Funktion miteinander synchronisieren. Bei Mozilla heißt es, man wolle den Sync vereinfachen, sicherer und für wesentlich mehr Benutzer interessant machen. Doch wenn meine Daten auf fremden Servern herumliegen, fühle ich mich nicht zwangsläufig sicherer und bin daher wenig interessiert. Blickt man zudem noch auf den Versions- und Updatewahn des Firefox, darf man durchaus Ausschau nach Alternativen halten.