Nextcloud oder Owncloud – lohnt der Umstieg?

ownCloud oder Nextcloud

Seit Wochen stelle ich mir die Frage, ob ich meine Owncloud-Installation auf Nextcloud updaten soll. Auch im Netz habe ich keine klare Empfehlung gefunden. Klar scheint zu sein, dass der größte Teil der Entwickler der ersten Stunde von Owncloud zum Nextcloud-Projekt gewechselt ist. Außerdem scheint Nextcloud weniger gewinnorientiert zu sein, da die Enterprise-Funktionen auch in der Community-Version verfügbar sind. Einen bahnbrechenden Unterschied zwischen Nextcloud und Owncloud sehe ich allerdings (noch) nicht.
Auch die Desktop-Clients liegen meiner Meinung nach Kopf an Kopf, weil sie offenbar auf dem gleichen Quellcode basieren. Beim Owncloud-Client gefällt mir aber das Design des Status-Icons etwas besser.

Anders sieht es bei den Apps für Android und iOS aus. Hier kann Nextcloud meiner Meinung nach deutlich punkten. Die App wirkt moderner als bei Owncloud, hat ein ansprechenderes Design und bietet deutlich mehr Funktionen.

Im Prinzip könnte man locker von Owncloud auf Nextcloud umsteigen, da es (noch) vollkommen unkompliziert möglich ist. Die Frage ist nur, wohin sich beide Projekte entwickeln und ob ein Umstieg auf das jeweils andere System dann noch so ohne weiteres möglich ist?

Opera Coast schmiert nach dem Starten ab

Opera Coast Startseite

Opera Coast ist ein ziemlich geiler Browser für iPhone sowie iPad und ich hatte hier ja schon etwas darüber geschrieben. Seit dem Update auf iOS 10.2.1 gibt es allerdings ein Problem: startet man Opera Coast, beendet er sich sofort wieder. Da zahlreiche Benutzer dieses Problem haben, liegt es wohl an einer Inkompatibilität zwischen Opera Coast und iOS. Schade, dass es von Opera nicht schon längst ein Update gegeben hat.
Es gibt allerdings einen kleinen Trick, der tatsächlich funktioniert: Bevor man Opera Coast startet, aktiviert man einfach den Flugmodus oder schaltet WiFi, startet dann Opera Coast und aktiviert dann WiFi bzw. schaltet den Flugmodus wieder ab. Und siehe da – Opera Coast bleibt aktiv und man kann damit arbeiten. Ist zwar nur ein Workaround, aber besser als noch ewig und drei Tage auf ein Update zu warten.

macOS Sierra macht nicht alles besser

Bildschirmhintergrund macOS Sierra

Als ich 2011 den Umstieg von Windows auf OS X und damit vom PC auf den Mac wagte, war ich hellauf begeistert. Endlich ein System, das nicht künstlich aufgeblasen war und einfach funktionierte. Inzwischen stelle ich fest, dass Apple von Update zu Update sein OS nicht unbedingt anwenderfreundlicher gemacht hat. Aktuell fahre ich auf meinen Macs macOS Sierra und ärgere mich an jedem Rechner über andere Merkwürdigkeiten.

iMac und WIFI
Wecke ich meinen iMac Mid 2011 aus dem Stand Bye-Modus auf, verbindet er sich grundsätzlich nicht mit dem WLAN. Ich muss es explizit aus der Liste der verfügbaren WLANs auswählen und dann klappt es. Ganz schön nervig.

MacBook Pro und Systemzeit
Wecke ich mein MacBook Pro Mid 2012 aus dem Stand By-Modus auf, steht oben rechts die korrekte Uhrzeit. Habe ich mein Passwort eingegeben und bin angemeldet, wechselt die Uhrzeit auf den Zeitpunkt, an dem sich das MacBook Pro schlafen legte. Nach einigen Gedenksekunden wird dann schließlich wieder die korrekte Uhrzeit angezeigt.

Netzlaufwerke
Will ich mich mit einer Netzwerkfreigabe verbinden, muss ich in einem Fenster den Benutzernamen und das Passwort mit OK bestätigen, obwohl die Daten im Schlüsselbund hinterlegt sind. Falls man sich bei Apple etwas dabei gedacht haben sollte, finde ich es trotzdem relativ nervig.
Außerdem lassen sich verbundene Netzlaufwerke nicht immer trennen, weil der Finder angeblich noch darauf zugreift. Als Lösung wird einem vorgeschlagen, den Finder zu beenden und neu zu starten. Das hört sich meiner Meinung nach eher nach einem Workaround für einen Bug als nach einer sinnvollen Funktion an.

Herunterfahren und Neustart
Schon unter El Capitan war mir aufgefallen, dass das Herunterfahren und Neustarten des Systems ewig und drei Tage dauert. Unter macOS Sierra ist es nicht besser geworden. Es wäre ja mal schön zu wissen, worauf der Mac da wartet?

iCloud
Es mag ja in Apples Interesse liegen, seine Betriebssysteme mehr und mehr mit der iCloud zu verknüpfen. Dabei sollte man allerdings bedenken, dass nicht jeder die iCloud nutzt. Ich meide sie zumindest und vertraue nur Speicherlösungen, die sich in meinen eigenen vier Wänden befinden. Bei der Nutzung meiner Rechner möchte ich selbst entscheiden können, wo und wie ich meine Daten speichere.

Kurzum habe ich das Gefühl, dass die Benutzer durch die Konzerne immer mehr bevormundet werden. Und dafür legt man auch noch eine Menge Geld für die Hardware auf den Tisch. Nicht das Apple in einigen Jahren auch noch bestimmt, zu welchen Tageszeiten man welche Programme und Dienste auf seinen Macs nutzen darf.

ownCloud oder Nextcloud nutzen

ownCloud oder Nextcloud

Mit Nextcloud gibt es seit Mitte 2016 ein weiteres Cloud-Projekt. Ins Leben gerufen wurde es von ownCloud-Gründer Frank Karlitschek. Der hatte sich nämlich mit seinen bisherigen Kollegen überworfen und kurzerhand ein eigenes Projekt ins Leben gerufen. Einige wichtige Entwickler wechselten mit ihm ebenfalls die Fronten. Damit war der Fork Nextcloud gegründet und für die Benutzer stellt sich nun die Frage, welche Cloud sie einsetzen sollen.

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WhatsApp für den Desktop

WhatsApp Versionen
Bild: WhatsApp

Darauf haben sicherlich viele gewartet: WhatsApp gibt es jetzt auch für den Desktop. Der Messenger ist kostenlos für Windows ab Version 8 und Mac OS X ab Version 10.9 verfügbar. Während der Installation muss man allerdings mit dem Smartphone bei WhatsApp angemeldet sein., danach synchronisieren sich die Nachrichten automatisch. Wer die native Software nicht installieren will oder beispielsweise im Büro nicht darf, kann auch weiterhin WhatsApp Web im Browser nutzen.
WhatsApp ist der mit Abstand beliebteste Messenger und hat weltweit über eine Milliarde Nutzer.

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite von WhatsApp.

Vorsicht bei Mailanhängen

Symbolbild E-Mail

Nach wie vor sind E-Mails mit DOC- oder ZIP-Anhängen unterwegs, die auf keinen Fall geöffnet werden sollten. In den Anhängen sind nämlich Trojaner enthalten, die den Rechner infizieren. Auch bei Mails von bekannten Absendern sollte man zurzeit vorsichtig sein und besser noch einmal nachfragen. Leider ist es so, dass sich Absenderadressen auch fälschen lassen.

Autoplanung in WordPress schlägt fehl

Wordpress-Logo
Logo: wordpress.org

Eine Website lebt bekanntlich vom Content. Den mögen nicht nur die Suchmaschinen, sondern vor allem auch die Besucher einer Seite. Daher sollte man in regelmäßigen Zeitabständen neuen Content veröffentlichen.
Wordpress bietet eine sehr interessante Funktion: Beiträge lassen sich nämlich planen. So kann man beispielsweise auf Tage im voraus festlegen, welcher Beitrag wann veröffentlicht werden soll. Der Content geht dann zur gewählten Zeit online. Doch die Sache hat einen Haken: Die Autoplanung funktioniert nur dann, wenn die Seite auch von jemandem besucht wird. Bei jedem Aufruf der Seite wird die PHP-Datei wp-cronjob aufgerufen. Diese „guckt“ dann nach, ob Beiträge zur Veröffentlichung anstehen. Ist das der Fall, geht der Content online.
Leider passiert es immer wieder, dass dieser Automatismus nicht funktioniert. Im Dashboard von WordPress findet man neben dem geplanten Beitrag dann den Hinweis „Verpasste Planung“. Bei mir begann das Problem nach dem Upgrade auf Plesk 12.5. Die Ursache habe ich bislang nicht finden können. Aber es gibt eine Lösung.
Im WordPress-Repository wird das kostenlose Plugin „Missed Schedule Fix WP Failed Future Posts“ angeboten. Dieses Plugin schaut im Abstand von zehn Minuten nach geplanten Beiträgen. Ist einer davon überfällig, wird er automatisch veröffentlicht. Eine höhere Serverlast durch das Plugin konnte ich bislang nicht feststellen. Und endlich kann ich auch wieder Beiträge vorab erstellen und zu einem gewünschten Zeitpunkt veröffentlichen lassen.