AirPods haben mich angenehm überrascht

AirPods | Foto: Achim Preikschat

Ich war mega unschlüssig in Sachen AirPods. Dann überwog die Neugier und ich muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Über Apples AirPods liest man Unterschiedliches im Netz. Die einen loben sie, die anderen halten sie für ein Gimmick. Das machte mir die Kaufentscheidung nicht gerade leicht. Trotzdem war ich neugierig und legte mir die AirPods zu. Auf eine Beschreibung der Features will ich hier verzichten, denn das Netz ist voll davon.

Das Pairing gestaltete sich tatsächlich super einfach: Bluetooth am iPhone aktivieren, die Aufbewahrungsbox der AirPods öffnen und in Reichweite des iPhones halten und schon ist das Pairing abgeschlossen.

Dann war ich neugierig auf den Tragekomfort. Die AirPods fühlen sich im Ohr wie die EarPods an. Kein Wunder, standen die kabelgebundenen In Ears doch schließlich Pate bei der Entwicklung. Die AirPods sitzen sicher im Ohr, fallen tatsächlich bei Kopfbewegungen nicht heraus und sitzen selbst dann noch tadellos, wenn man sich bückt.

Echt überrascht hat mich der Klang. Im Netz ist häufig zu lesen, dass die AirPods wie die EarPods klingen. Das kann ich so nicht bestätigen. Für mich klingen die AirPods in den Bässen schon wesentlich satter als die EarPods. Auch die Lautstärke ist vollkommen ausreichend. Kurzum: Ich war und bin vom Klang echt angenehm überrascht. Dass man die Lautstärke nur über Siri verändern kann, stimmt übrigens nicht. Selbstverständlich lässt sich die Lautstärke mit den Laut-/Leisetasten am iPhone einstellen.

 

AirPods-Aufbewahrungsbox | Foto: Achim Preikschat

Praktisch finde ich, dass die AirPods in der Aufbewahrungsbox magnetisch einrasten und automatisch geladen werden. Auch die Klappe der Box verfügt über einen Magnetverschluss.

Alles in allem habe ich den Kauf der AirPods nicht bereut. Dass sie klanglich zum Beispiel mit den kabelgebundenen Teufel Move nicht mithalten können, lässt sich angesichts der guten Integration in das Apple-Universum und die Kabelfreiheit verschmerzen.